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GM-Rettung

— 09.07.2009

Staatsübernahme rückt näher

Der schwer angeschlagene Autobauer General Motors könnte schon am 9. Juli 2009 vom Staat übernommen werden. Ein New Yorker Insolvenzgericht gab bereits seine Zustimmung zum Sanierungsplan.

(dpa/bp) Beim US-Autobauer General Motors wird die rettende Übernahme durch den Staat immer wahrscheinlicher. Das Insolvenzgericht in New York verweigerte einigen Gegnern des Sanierungsplans in der Nacht zum 8. Juli 2009 ein beschleunigtes Berufungsverfahren. Damit rückt die weitgehende Verstaatlichung der bisherigen Opel-Mutter noch in dieser Woche immer näher. Die USA und Kanada sollen gemeinsam 72,5 Prozent am neuen GM-Konzern erhalten, der die überlebensfähigen Teile des Herstellers umfasst. Dazu fließen mehr als 50 Milliarden Dollar (rund 36 Milliarden Euro) in den Autobauer. Die Altlasten werden abgewickelt.

Bei den Einwänden gegen den Plan geht es unter anderem um offene Haftungsfragen und um Schadenersatz wegen Asbestbelastungen. Das Insolvenzgericht hatte bereits zum Wochenstart grundsätzlich grünes Licht für den GM-Sanierungsplan gegeben. Gegner haben noch bis zum 9. Juli Zeit für eine Berufung gegen die Entscheidung. Auch einige Gläubiger sperrten sich zuletzt noch. Sollten die Gegner keinen Aufschub erzwingen können, soll der Rettungsverkauf am 10. Juli vollzogen werden.

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