Das Goldene Lenkrad 2014

Das Goldene Lenkrad 2014 - Connectivity- Experten Das Goldene Lenkrad 2014 - Techniker

Goldenes Lenkrad 2014: Test-Jury

— 11.11.2014

Testen, bis die Socken qualmen

4 Fahrzeugklassen, 7 Jurorengruppen, 53 Tester, 56 Neuheiten, über 1000 Testfahrten, rund 15.000 Testkilometer – die Zahlen des Goldenen Lenkrads 2014.

Auf dem Fiat/Pirelli-Testgelände in Balocco/Italien geht es alles andere als unterkühlt zu. An mancher Bremsscheibe kann man sich Zigaretten anstecken, die Motorhauben taugen zum Spiegeleier-Braten, die Reifen für den Schmelzkäse eines Toast Hawaii. Hier wird getestet, bis die Socken qualmen. Der Duft von verbranntem Gummi, Kupplungsstress und Bremsstaub liegt in der Luft, wenn die acht Rennfahrer ihre Testrunden beendet haben. Und das, obwohl die schnellsten der 53 Juroren immer noch eine "Abkühlrunde" an ihre eigentliche Testfahrt anhängen. Würden sie diese Runde nicht so nennen, würde man allerdings auch nicht merken, dass es sich um eine Abkühlrunde gehandelt hat. Selbst dann sind sie noch doppelt so schnell unterwegs wie alle anderen. Kein Wunder, denn Abkühlen heißt, "dass wir den Fahrtwind nutzen und auf der Runde möglichst wenig bremsen", erklärt Walter Röhrl. Von weniger Gas geben ist dabei keine Rede ...

Die Connectivity-Experten im Einsatz

Die Connectivity-Experten: Smartphone, iPad, BlackBerry – das sind die Arbeitsgeräte der "Netzwerker".

Die übrigen Juroren können es ruhiger angehen lassen, sie beurteilen die nicht so dynamischen Kriterien. So kümmern sich die Designer um die Gestaltung von Karosserie und Innenraum. Die Techniker um Verarbeitung, Verbrauch und Umweltfreundlichkeit. Die Chefredakteure um Assistenzsysteme, Ausstattung und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Prominenten um Sitzkomfort, Platzangebot und Variabilität. Die Connectivity-Experten um Navigation, Multimedia und Telefon. Die Vielfahrer unter anderem um Langstreckentauglichkeit, Bedienbarkeit und Rundumsicht.

Insgesamt stehen fünf Kriterien auf dem Wertungsbogen jedes Jurors. Sieben Jurygruppen mit jeweils fünf Kriterien – macht zusammen 35 zu bewertende Eigenschaften. Vergeben werden keine Schulnoten, sondern Platzierungsziffern. Fünf Punkte für den Besten der Klasse, vier Punkte für den Zweitbesten und so weiter. Vier Fahrzeugklassen mit jeweils fünf verschiedenen Autos bewerten die Experten. Genau die fünf Autos, denen die Leser von AUTO BILD und ihren europäischen Schwesterzeitschriften sowie von BILD am SONNTAG die meisten Stimmen gegeben hatten. Ein eigentlich qualifizierter Finalist fehlt allerdings: Ford konnte den neuen Mondeo nicht liefern, weil wegen einer parallel laufenden Fahrzeugpräsentation nicht genügend Testwagen zur Verfügung standen. Deshalb starteten in der Mittel-/Oberklasse nur vier Kandidaten im Finale.

Das Kompetenz-Team: 53 Juroren aus 22 Ländern

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