Golf GTI und GTD von MTM — 15.02.2010
Golf-Tuning von MTM
Der Über-Golf "R" kann bereits bestellt werden, das GTI-Feuer lodert deshalb nur noch halb so stark. Aber: Tuner MTM bringt mit 310 PS und mehr Drehmoment wieder frische Energie ins Spiel.
VW schiebt 2010 den Nachfolger des Kult-Golf R32 in die Spur. Der Neue hat anders als seine Vorgänger vier statt sechs Zylinder. Wolfsburg springt also auch hier auf den Downsizing-Zug auf, kappt zugunsten besserer Verbrauchswerte die Zylinderbank. Dennoch stehen satte 270 PS auf der Habenseite. Eine Kategorie darunter bewegt sich der traditionsreiche GTI, der mit seinen 210 PS zwar faktisch unterlegen ist, beim
Thema Fahrdynamik aber in deiner Liga mit dem größeren Bruder spielt. Die Motoren-Spezialisten von Tuner
MTM sorgen jetzt dafür, dass der kleine Turbo-Floh in die gleiche Leistungsklasse wie der
Golf R aufrückt – sogar noch weiter geht.
Übersicht: Alle News und Tests zum VW Golf GTI
Der Golf GTD ist das Selbstzünder-Pendant zum GTI. 170 PS sind ab Werk abrufbar. Bei MTM gibt es 205 PS.
Ein geändertes Turbo-Equipment, ein angepasster Abgaskrümmer samt Sportauspuffanlage und die Optimierung der Motorsteuerung sorgen für den ultimativen PS-Schub auf 310 Pferde. Das maximale Drehoment steigt von 410 Newtonmeter. Der aufgemotzte GTI verbessert laut Tuner seine Zeit in der Sprintdisziplin auf Tempo 100 um über eine Sekunde von 6,9 auf 5,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit verschiebt sich von Tempo 240 in Richtung 270 km/h. Wem 310 PS zu weit gehen, kann auch auf ein Leistungs-Upgrade von 210 auf 270 PS zurückgreifen. Bei der Wahl zusätzlicher Performance-Teile stellt MTM den hauseigenen Bimoto-Radsatz in 18 und 19 Zoll, sowie Änderungen an Fahrwerk und Bremsanlage in Aussicht.
Mehr Kraft auch für den Golf GTD
Dieselfahrer dürfen sich für ihren GTD mit Zweiliter-Hubraum, Commonrail-Technologie und 170 PS ebenfalls über eine Leistungsspritze freuen. Tuner MTM hebt den Vierzylinder-Turbo mittels Software-Update auf 205 PS und lässt die Drehmomentkurve von 350 auf 380 Netwonmeter anwachsen. Der GTD beschleunigt mit 7,1 Sekunden auf 100 km/h ähnlich gut wie der Benziner GTI. Vor allem aber gewinnt der GTD Pluspunkte bei der Elastizität. Auch hier stehen Leichtmetallräder, eine sportlicher ausgelegte Bremsanlage und ein Fahrwerks-Update zur Verfügung.
Kommentare zum Artikel (9)
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Ich bin gespannt, wie sich der erste Commonrail-motor von vw schlägt. bis jetzt gabs ja nur pumpe-düse.
n dauerläufer wie die alten diesel vor 20 jahren wirds sicher nicht.
Es wird immer peinlicher für Autobild: Rechtschreibfehler in jedem zweiten Satz, extrem schlechte Recherche und Themen nur noch von einer Seite beleuchten. Ist das die Zukunft der Journalisten? So macht sich ein Berufsstand selbst kaputt und braucht nicht jammern, wenn keiner mehr die Hefte, bzw. die Onlineartikel liest.
@Leser: Du Spaßvogel...wenn der Redakteur das im Text ändert, ohne hier einen Hinweis zu geben, ist das natürlich wenig sinnvoll. Aber ist auch etwas peinlich für autobild, da die Basis hier erst mit 23T€ angegeben war. War nicht ausreichend recherchiert, aber der Leser gibt ja die entscheidenden Hinweise...
@missionControl: sicherlich ist das getriebe nicht nur auf das serienmäßig maximal anliegende drehmoment ausgelegt, ebensowenig wie andere komponenten bei 210ps und 280nm (gti) ausgereizt sind. ob der gtd & der r (je 350nm serie) ein anderes, robusteres getribe haben, dass man verbauen könnte, weiß ich nicht. dass tuning die reserven weiter ausreizt als der serienzustand und sich so evtl auch auf die langlebigkeit auswirken kann, ist aber nichts neues.
"Die 60 Mehr-PS für den Golf GTD kosten bei MTM 800 Euro (ohne Einbau)."
60 Mehr-PS? Im Text steht was von 205 PS?
Liegt wahrscheinlich an der Rechenreform.