Patente für's Google Car

Google-Auto: Patent für Außen-Bildschirme

— 07.12.2015

Großes Kino

Noch ein Patent für besseren Fußgängerschutz: Das Google Car soll offenbar über Außen-Monitore mit Fußgängern kommunizieren können.

Das Google-Auto bekommt offenbar Außen-Bildschirme, über das es mit Fußgängern kommunizieren kann. Zumindest lässt dies ein neues Patent erahnen, das das "United States Patent and Trademark Office" am 24. November 2015 erteilt hat.
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Ein Monitor auf der Motorhaube könnte einem Fußgänger signalisieren, dass das Überqueren der Straße gerade sicher ist.

Die Patentzeichnungen zeigen: Das Google-Car hat Monitore auf der Motorhaube, am Heck und auf den Vordertüren. Darauf können beispielsweise ein "Stop"-Zeichen oder der Hinweis "Safe to cross" (Das Überqueren der Straße ist sicher) dargestellt werden. Außerdem ist von akustischen Signalen, die Fußgänger warnen sollen, die Rede. Wie "The Verge" berichtet, soll das Google Auto zudem über einen "Roboterarm" verfügen, der Fußgängern Zeichen geben kann. Die Software soll übrigens erkennen, ob ein am Straßenrand stehender Fußgänger tatsächlich auch den Wunsch hat, die Fahrbahn zu überqueren oder nicht. Wäre ja nicht unbedingt weiterführend, wenn das Auto bei jedem Passanten stehenbleibt und diesen nötigt, die Straße zu überqueren.

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Außen-Airbag aus viskoelastischem Material

Es ist nicht das erste Patent in Sachen Fußgängerschutz, mit dem Google Schlagzeilen macht. Im März 2015 hat das US-Patentamt dem Internet-Giganten bereits ein Patent für einen Airbag vor der vorderen Stoßstange erteilt.

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Der viskoelastische Airbag sitzt vorne an der Stoßstange.

Laut Patentantrag handelt es sich hierbei um aufblasbare Schutzschilde, die sich im Falle eines Aufpralls mit einem Fußgänger oder Fahrradfahrer blitzschnell entfalten sollen. Anders als Innenraum-Airbags handelt es sich aber nicht um luftgefüllte Protektoren, sondern um ein "viskoelastisches Material", das sich verformt und den Aufprall abmindert, den angefahrenen Fußgänger oder Fahrradfahrer aber anders als ein praller Luftsack nicht zurückschleudert – das könnte unter Umständen noch gravierendere Verletzungen nach sich ziehen, so die Google-Ingenieure.

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Der erste Prototyp des autonomen Google Autos hatte eine lustige Ei-Form.

Seit 2009 testet Google Fahrzeuge mit Autopilot. Dabei wurden bestehende Modelle wie etwa der Prius von Toyota mit Laser-Sensoren und Radargeräten ausgestattet. Im August 2014 stellte die Firma dann einen eiförmigen Prototypen vor, mittlerweile gibt es Fotos von einem Modell, das tatsächlich nach Auto aussieht. Als Marktstart-Termin für das autonome Auto peilt Google das Jahr 2020 an.

Autor: Maike Schade

Stichworte:

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