GP Masters in Südafrika

GP Masters in Südafrika

— 14.11.2005

Wenn alte Hasen rasen

Von wegen altes Eisen! Beim Auftakt der neuen GP Masters-Serie zeigten 14 Veteranen Rennsport pur. Es siegte Ex-Weltmeister Nigel Mansell.

Es war wie in alten Zeiten: Der Schampus floß in Strömen, der Sieger strahlte fast wie bei seinem ersten GP-Sieg vor 20 Jahren. Ex-Formel-1-Weltmeister Nigel Mansell hat in Kyalami (Südafrika) das erste Rennen der neuen GP Masters-Serie gewonnen. Der mittlerweile 52 Jahre alte Brite vom Team Altech startete von der Pole und fuhr nach 30 Runden und 50:55,154 Minuten als Erster über die Ziellinie.

Es folgten der zweimalige F1-Titelträger Emerson Fittipaldi (Brasilien; Team LG) mit hauchdünnen 0,408 Sekunden Rückstand und der Italiener Ricardo Patrese (Team Goldpfeil; + 22,662 Sek.), mit 256 Rennteilnahmen noch immer Rekordhalter in der Königsklasse. Die deutschen Rennlegenden Hans-Joachim Stuck (Team Phantom) und Christian Danner (Team Unipart) fuhren auf dem 4,260 Kilometer langen Kyalami-Circuit auf die Plätze sechs und sieben.

Insgesamt 14 rasende Veteranen – alle älter als 45 Jahre – zeigten in Südafrika, daß Alter nicht vor Tempo schützt. Sie alle lenkten identische Delta-Monoposti (ca. 600 PS) mit 3,5-Liter-V8-Nicholson-Cosworth-Motoren – ohne elektronische Fahrhilfen. "Was für ein Rennen! Wir sind einfach glücklich, daß wir wieder Gas geben dürfen", freute sich Mansell, der F1-Champion von 1992. Auch Fittipaldi, mit 59 Lenzen ältester GPM-Teilnehmer, war happy: "Es war wie in alten Zeiten. Diese Autos sind echte Rennbestien und es ist ein unglaubliches Gefühl, hinterm Steuer zu sitzen." Weiter geht's mit der GP Masters im Frühjahr 2006. Eine ausführliche Reportage über den Lauf in Südafrika finden Sie in AUTO MOTORSPORT 24/2005 (für 1,90 Euro am Kiosk) oder in unserem Download-Bereich.

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