GP Monaco 2007

Williams-Pilot Nico Rosberg

GP Monaco 2007

— 23.05.2007

Da geht's lang in Monte Carlo

Nico Rosberg (21) erklärt in AUTO BILD MOTORSPORT die Formel-1-Pisten exklusiv aus Fahrersicht. Diesmal: der Circuit de Monaco.

Monaco? Das Rennen des Jahres für mich. Immerhin bin ich da aufgewachsen. Durch den Tunnel bin ich jeden Tag von meiner lieben Mutter in die Schule gefahren worden. Und jetzt knalle ich da mit Tempo 320 in einem Formel 1 durch. Hammer! Einen Heimvorteil habe ich trotzdem nicht. Du kannst im Straßenwagen tausend Runden um den Kurs gefahren sein. Im F1-Auto ist das eine ganz andere Welt.

Überholen? Keine Chance!

Die Strecke in Monte Carlo ist 3,34 km lang. Durchschnittsgeschwindigkeit 150 km/h, die langsamste der Formel 1.

Monaco ist eine meiner Lieblingsstrecken. Eine absolute Herausforderung. Du rast supernah an den Leitplanken vorbei. Ein tolles Gefühl. Denn so siehst du erstmal, wie schnell du eigentlich bist. Aber jeder Fehler schickt dich gnadenlos an die Wand. Überholen? Keine Chance, wenn der Vordermann nicht gerade pennt. Die Schikane am Hafen ist noch die beste Überholmöglichkeit. Beim Runterbremsen von fast 300 Sachen auf 90 musst du da innen hart reinstechen. Das Problem: Hinter einem anderen Wagen kannst du nicht mit Vollgas durch den Tunnel rasen. Sich anzusaugen ist deshalb schwer. Wir fahren übrigens mit so viel Abtrieb wie möglich durch das Kurvenlabyrinth. Aber heutzutage reicht es nicht , dass du nur die Flügel sehr steil stellst. Unsere Techniker haben ein komplett neues Aerodynamikpaket designt.

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