GP2: Finale 2007 in Valencia

GP2: Finale 2007 in Valencia

— 01.10.2007

Timo Glock ist der Champion

Timo Glock hat sein großes Ziel erreicht. Der BMW-Formel-1-Testfahrer hat beim Finale der GP2-Serie in Valencia mit seinem fünften Saisonerfolg den Gesamtsieg in der Formel-1-Nachwuchsliga geholt.

Mit dem Titel-Triumph in der GP2-Serie hat Timo Glock die Nachfolge von Lewis Hamilton angetreten und beste Eigenwerbung für einen Wiederaufstieg in die Formel 1 betrieben. Der 25-Jährige krönte seine Leistung mit einem Sieg beim Saisonfinale am Sonntag (30. September 2007) in Valencia. "Ich bin einfach sehr, sehr glücklich, dass es geklappt hat", sagte der Rennfahrer des Teams iSport International strahlend und spürbar erleichtert nach der obligatorischen Champagner-Dusche. Glock hofft nun auf den Einstieg in die Königsklasse im kommenden Jahr, wie dies der vor dem WM-Gewinn stehende Formel-1-Neuling Lewis Hamilton und davor Nico Rosberg (Wiesbaden) geschafft haben. Glocks Chancen auf ein Comeback in der Königsklasse sind auf jeden Fall gestiegen. "Ich will wieder in die Formel 1", hatte Glock wiederholt erklärt. Sein Talent hatte der Odenwälder schon 2004 bewiesen. Als Aushilfsfahrer für Jordan bestritt er vier Grand Prix. Gleich bei seiner Premiere überzeugte er als Siebter im kanadischen Montréal mit zwei WM-Punkten.

Glock will wieder in die Formel 1

Mit fünf Saison-Siegen in der GP2 genauso erfolgreich wie Lewis Hamilton im Jahr zuvor.

Die Grundlage für den Gesamterfolg in der GP2 legte der Mann aus Wersau in Hessen am Samstag: Im strömenden Regen punktete er als Siebter, während Glocks einziger Titelkonkurrent Lucas di Grassi durch einen Ausfall weiter an Boden verlor. Vitali Petrow sorgte über die 45 Runden für den ersten russischen GP2-Sieg. Am Sonntag dann die Krönung: Als Zweiter gestartet, übernahm Glock noch vor der ersten Kurve die Führung und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 29 Runden auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs gewann der neue Champion in 40:29,814 Minuten. Der Spanier Javier Villa belegte den zweiten Rang vor seinem Landsmann Andy Soucek. Di Grassi konnte seine ohnehin minimale Chance nicht nutzen und landete abgeschlagen auf Rang 13. Am Ende hatte der Deutsche 88 Punkte und damit elf Zähler mehr als der Brasilianer (77). Mit seinen fünf Siegen in der abgelaufenen Saison war Glock ebenso erfolgreich wie seine Vorgänger Rosberg und Hamilton. Er hofft nun darauf seinen Testfahrer-Job bei Sauber-BMW gegen einen F1-Stammplatz für die nächste Saison eintauschen zu können.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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