Hilmer

GP2: Heimspiel für Daniel Abt

— 19.07.2014

Hoffen auf Hitze

Daniel Abt ist an diesem Wochenende einziger deutscher Starter in der GP2, der Nachwuchsrennserie, die im Rahmenprogramm der Formel 1 in Hockenheim fährt.

Die Streckenkenntnis ist sein Lichtblick am Horizont. Heimspiel hat an diesem Wochenende auch ein GP2-Pilot: Daniel Abt (21) ist der einzige Deutsche in der Nachwuchsklasse, die direkt unter der Formel 1 angesiedelt ist. „Für Hockenheim erwarte ich immer sehr viel“, blickt der Hilmer-Pilot auf das Wochenende voraus. „Weil ich die Strecke wahrscheinlich besser kenne als die meisten im Feld. Auch in der GP3 habe ich da eine Pole geholt.“ Nach einer ernüchternden Saison 2013 (elf Punkte und 22. im Gesamtklassement) startete der Sohn von DTM-Teamchef Hans Jürgen Abt verheißungsvoll ins Jahr 2014. „Vor allem in Bahrain war das Auto gigantisch“, erzählt Abt. „Da war ich im Rennen der schnellste Mann im Feld.“

Endlich in den Punkten

Daniel Abt will vor seinen deutschen Fans ein gutes Ergebnis einfahren

Doch trotz guter Pace konnte er sowohl in der Wüste als auch bei den folgenden Rennen in Barcelona und Monaco keine Punkte sammeln. Beim vierten Rennwochenende in Österreich war es dann auch mit dem Speed vorbei. Abt ratlos: „In Spielberg hatten wir ein Wochenende, wo wir fernab der Pace waren. Da waren wir komplett weg. Fakt ist, dass es lange nicht mehr so gut funktionierte wie zu Anfang des Jahres.“ Erster Lichtblick: der erste Punkt in Silverstone. Die Reise auf die britische Insel nutzte Daniel Abt auch für eine Testfahrt der besonderen Art. Neben der GP2 tritt er dieses Jahr in der neuen Formel E an. (Saisonauftakt 13. September in Peking). „Das ist schon deutlich langsamer als alles was ich sonst fahre. Aber das Auto funktionierte fast durchgehend reibungslos und macht Spaß. Es ist eine spannende neue Herausforderung“, beschreibt er die Ausfahrt in Donington im bis zu 270 PS starken Elektrorenner.

Glutofen als Hilfe?

Doch jetzt steht erst einmal das Heimspiel in der GP2 an. Abt hofft dabei wieder besser auszusehen. Die Ursache für die eher schlechteren beiden letzten Rennwocheneden scheint gefunden: „Es gibt die Vermutung, dass es mit den Temperaturen zusammenhängt. Weil es in Bahrain und Barcelona eher warm war und in Österreich und Silverstone eher kalt. In Hockenheim ist es richtig heiß. Vielleicht spielt uns das ja in die Karten.“ Seine deutschen Fans würde es freuen - zumindest Punkte sollten von Startplatz 14 für das Hauptrennen in Deutschland möglich sein.

Autoren: Oliver Müller, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.