Kirchhöfer

GP2-Saison startet mit Kirchhöfer

— 12.05.2016

„Ich will Highlights setzen“

Im Rahmen des Spanien GP startet auch die Nachwuchsserie Nummer eins, die GP2, in die neue Saison. Mit Marvin Kirchhöfer mischt auch ein Deutscher mit.

Mit sechs Siegen ist Marvin Kirchhöfer der erfolgreichste GP3-Pilot aller Zeiten. Die GP2 ist daher eigentlich der nächste logische Schritt. „Es ist aber kein Geheimnis, dass ich eigentlich Pläne hatte, in die DTM zu gehen“, verrät er AUTO BILD MOTORSPORT. „Es gab dafür einen guten Plan, der sich dann leider kurzfristig aufgelöst hat.“

Carlin ist ein renommiertes britisches Team

Er absolvierte einen Test für Mercedes, doch der Platz, den Pascal Wehrlein nach seinem Aufstieg in die Formel 1 hinterlassen hat, wurde von Esteban Ocon gefüllt. Der Franzose fuhr 2015 in der GP3 genau wie Kirchhöfer im ART-Team, wurde Meister, Kirchhöfer Dritter.

„Ich bin natürlich froh, dass ich aufgrund meiner gescheiterten Pläne jetzt diese Möglichkeiten bekommen habe. Ich freue mich, wenn es jetzt auch endlich losgeht“, zeigt er sich motiviert. Kirchhöfer fährt im Carlin-Rennstall, einem der erfolgreichsten Nachwuchsteams der letzten Jahre.

Hochkarätig besetztes Starterfeld

Zu den Topfavoriten zählt er sich nicht. Er sagt: „Sicherlich würde ich gerne so schnell wie möglich bei der Musik sein, aber es gibt da viele erfahrene Fahrer.“ Seine Favoriten: Red-Bull-Testfahrer Pierre Gasly, Williams-Testpilot Alex Lynn, Renault-Probefahrer Esteban Ocon, aber auch Norman Nato und Jordan King. „Sie alle waren beim Testen richtig schnell und das traue ich ihnen auch im Rennen zu.“

Marvin Kirchhöfer ist der erste deutsche GP2-Fahrer seit Daniel Abt 2014

Sein Ziel für 2016 formuliert er so: „Ich möchte schon das eine oder andere Highlight setzen, auf alle Fälle mal das Podium anvisieren, wenn nicht sogar ein Rennen gewinnen. Aber ob das im ersten Jahr schon realistisch ist, werden wir frühestens in Barcelona sehen.“

Und sein Fernziel? „Natürlich ist das ganz große Ziel in die Formel 1 zu kommen, aber es ist halt - Stand heute - ziemlich schwierig und hängt auch an Sponsoren, nicht nur am Erfolg. Das langfristige Ziel ist auf jeden Fall für das Rennfahren bezahlt zu werden. Ob das in der DTM sein wird, der Formel 1 oder der WEC, das wird sich vielleicht dieses Jahr herauskristallisieren.“

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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