Grand-Am-Series 2009

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Grand-Am-Series 2009

— 23.01.2009

Porsche mit Auftakt nach Maß

Für Porsche zeichnet sich ein starker Saisonauftakt 2009 ab. Beim 24-Stunden-Klassiker von Daytona holten sich zwei Riley-Porsche die erste Startreihe der Daytona-Prototypen. Ein 911er der GT-Klasse steht auf Platz zwei.

Bei den 24 Stunden von Daytona, dem Auftaktrennen der Grand-Am Series in den USA, haben David Donohue (USA) und Timo Bernhard (Dittweiler) das Qualifying mit einer Differenz von einer tausendstel Sekunde auf den Plätzen eins und zwei beendet. Beide starten in der Prototypen-Klasse mit einem 510 PS starken Porsche-Sechs-Zylinder-Motor unter der Haube. Donohue (Startnummer 58), der das Qualifying nur um einen Wimpernschlag für sich entschied, startet für Brumos Racing, Bernhard (Startnummer 16) geht für das amerikanische Erfolgsteam von Roger Penske ins Rennen. Zwei Porsche in der ersten Startreihe von Daytona 2009 – das gab es zuletzt 1990.

In dieser Saison werden zwölf Rennen in den USA und Kanada gefahren

Angetrieben vom 510 PS starken Sechs-Zylinder aus Zuffenhausen mischen die Riley-Porsche ganz vorne mit.

Die Grand American Rolex Sports Car Series (kurz: Grand-Am Series) ersetzte im Jahr 2000 die United States Road Racing Championships. In der Saison 2009 werden zwölf Rennen in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt ist das 24-Stunden-Rennen in Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Fahrzeugklassen: Daytona-Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen, werden aber getrennt gewertet. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen große Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind mit dem Porsche-3,99-Liter-Sechszylinder und einem Chassis von Riley am Start. Die GT-Klasse entspricht aktuell etwa der FIA-GT3-Kategorie. Chancengleichheit wird über einheitliche Reifengrößen, Drehzahl und Gewicht gewährleistet. Das Mindestgewicht beträgt 1.043 Kilogramm.

Auch in der GT-Klasse steht ein Porsche in der ersten Reihe. Andy Lally hote mit dem Porsche 911 GT3 Startplatz zwei.

Auch in der GT-Klasse gehörten Porsche-Piloten zu den Schnellsten des Daytona-Qualifying. Mit dem 911 GT3 Cup des Teams TRG landete Andy Lally (USA) auf dem zweiten Platz vor Porsche-Junior Martin Ragginger (Österreich), der für Autometrics Motorsport am Start ist. Wolf Henzler (Nürtingen), amtierender GT2-Meister der American Le Mans Series, belegte im 911 GT3 Cup von Farnbacher Loles Racing den fünften Platz vor seinem Teamkollegen Dirk Werner (Kissenbrück). Porsche-Junior Marco Holzer (Bobingen) schaffte für das Team TRG die zehntschnellste Zeit. Unter den zwölf bestplatzierten GT-Fahrzeugen waren zehn Porsche. Das 24-Stunden-Rennen startet in Daytona am Samstag (24. Januar 2009) um 15:30 Uhr Ortszeit (21:30 Uhr MEZ).

Grand-Am-Rennkalender 2009

24./25.01. Daytona 24 Stunden
26.04. Virginia
03.05. New Jersey
17.05. Laguna Seca
06.06. Watkins Glen 6 Stunden
20.06. Mid-Ohio
03.07. Daytona
19.07. Birmingham
07.08. Watkins Glen
29.08. Montreal
20.09. Salt Lake City
10.10. Miami

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