LUTZ Pathfinder (2015)

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Großbritannien erlaubt Tests ohne Fahrer

— 13.02.2015

Briten fahren autonom

In Großbritannien sind ab sofort Tests von autonomen Fahrzeugen im regulären Straßenverkehr erlaubt. Der Wettbewerb um die Marktführerschaft läuft.

Das britische Verkehrsministerium hat am 11. Februar 2015 grünes Licht für Tests von autonom fahrenden Autos auf öffentlichen Straßen gegeben. Der Beschluss folgt einer sechsmonatigen Analyse, während der in Milton Keynes (80 Kilometer nordwestlich von London) und Coventry die Weichen für die Tests gestellt wurden. In den beiden Städten werden im Rahmen des Projekts "Autodrive UK" in Zukunft verschiedene Arten von autonom operierenden Fahrzeugen getestet. Dafür investiert die Regierung insgesamt rund 20 Millionen britische Pfund (27,07 Millionen Euro).

Rückwärtsfahren ohne Spiegel: Kein Problem, der Pathfinder hat Kameras an jeder Ecke.

©Catapult Transport Systems

Die ersten in der Studie involvierten Fahrzeuge wurden ebenfalls am 11. Februar in Greenwich vorgestellt: Der LUTZ Pathfinder ist ein autonomer Zweisitzer mit Elektroantrieb, 25 km/h Höchstgeschwindigkeit und etwas mehr als 60 Kilometern Reichweite. Er ist kürzer als ein Smart fortwo und soll sich dank 19 verschiedener Sensoren, die ursprünglich von der Mobile Robotics Group der Universität von Oxford entwickelt wurden, mühelos durch die Fußgängerzone der Einkaufsstadt Milton Keynes schlängeln. Der Hersteller des Pathfinder, die Firma RDM aus Coventry, stellt zunächst drei Cityflitzer für fahrerbegleitete Tests bereit. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen erst 40, bis 2017 insgesamt über 100 der kleinen Einkaufsbummel-Assistenten die Strecke vom Bahnhof bis zur Shopping-Mall fahren. Die Pathfinder-Autos können per Smartphone-App gebucht werden, die Bezahlung wird online abgewickelt.

965 Kilometer autonomes Fahren

Das Meridian Shuttle bei der Präsentation in Greenwich.

©gov.uk

Weitere Projekte im Rahmen von "Autodrive UK" beinhalten autonome Elektrofahrzeuge für größere Personengruppen. Zum Beispiel den Meridian Shuttle, ein Golfkart-artiges halboffenes Fahrzeug für bis zu acht Personen. Innerhalb der nächsten Wochen wird ein Handbuch mit Anwendungsempfehlungen und Regelungen entwickelt werden, auf dessen Basis im Sommer 2015 dann die ersten autonomen Fahrezuge durch die Modellregionen rollen.
Fotos: Catapult Transport Systems, gov.uk

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