Große Geste vor dem Saisonstart

Große Geste vor dem Saisonstart

— 02.03.2005

Michael Schumacher als Organspender

Der Formel-1-Weltmeister tritt dem Verein Sportler für Organspende (VSO) bei. Wie zuvor viele andere deutsche Sportgrößen.

Keine Frage: Michael Schumacher ist bei der Ausübung seines Berufes dem Himmel näher als die meisten Profisportler. Daß sich der 36jährige mit dem Gedanken an den Tod befaßt, bewies er vor wenigen Tagen aufs neue: Der siebenfache Formel-1-Weltmeister ließ sich vor dem Start in die neue Saison am Sonntag in Melbourne beim Verein Sportler für Organspende (VSO) als Mitglied registrieren.

"Ohne Teamgeist geht im Sport gar nichts. In der Gesellschaft bedeutet Teamgeist, anderen zu helfen. Als Organspender kann man das auch über den eigenen Tod hinaus tun", erklärte der Ferrari-Star. Dabei ist der Rennfahrer in bester sportlicher Gesellschaft: Bereits zuvor hatten sich viele namhafte deutsche Sportidole – u.a. Franz Beckenbauer, Boris Becker, Steffi Graf, Jürgen Klinsmann, Franziska van Almsick und Jan Ullrich – als Träger eines Organspendeausweises zur Lebensrettung bekannt.

"Michael Schumacher hat bei vielen Gelegenheiten gezeigt, daß er ein Herz für andere Menschen hat. Als eine der großen Persönlichkeiten der Sportgeschichte wird er der lebensrettenden Idee der Organspende zu noch größerer Verbreitung und Unterstützung verhelfen", hofft VSO-Chef Hans Wilhelm Gäb, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Adam Opel AG und langjähriger Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB). Auf den Wartelisten für ein lebensrettendes Organ stehen rund 12.000 Kranke, darunter hunderte von Kindern. Drei Viertel der Bundesbürger denken zwar positiv über eine Organspende, doch nur jeder zehnte hat einen Organspendeausweis.

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