Großer Preis von Katalonien 2007

Großer Preis von Katalonien 2007

— 11.06.2007

Bradl mit tollem Comeback

Beim GP von Katalonien feierte Stefan Bradl mit Rang neun das beste Ergebnis seiner Karriere in der 125er-Klasse. Es siegte Tomoyoshi Koyama.

Eigentlich hatte Stefan Bradl die Lust auf den WM-Zirkus schon verloren. Doch nach einem glänzenden Kurz-Comeback in Barcelona und dem besten WM-Ergebnis seiner Karriere ist die deutsche Motorrad-Hoffnung wieder obenauf. Nur knapp vier Monate nach seinem überraschenden Rücktritt bei KTM trumpfte der talentierteste deutsche Pilot beim Großen Preis von Katalonien in der 125er-Klasse als Wildcard-Fahrer richtig auf, fuhr trotz eines desolaten Starts noch unter die Top Ten und zeigte dem derzeit einzigen deutschen Stammfahrer Sandro Cortese (Rang elf) in der hitzigen Schlussphase auch noch das Hinterrad.

"Das war eines der besten Rennen meines Lebens. Mein Start war alles andere als perfekt, aber dann lief es echt super", meinte der 17-Jährige, nachdem er beim Sieg des Japaners Tomoyoshi Koyama auf Platz neun über die Ziellinie gerast war. Ob es nach Bradls Rücktritt wegen Querelen mit dem KTM-Team ein dauerhaftes Comeback wird, ist allerdings weiterhin offen. In der Königsklasse MotoGP, wo Casey Stoner (Australien) gewann, lieferte Alex Hofmann (Bochum) eine seiner schwächsten Saisonleistungen und fuhr am Ende nur auf den 13. Platz. Für Routinier Dirk Heidolf endete ein völlig verkorkstes Rennen in der Viertelliterklasse – der Sieg ging an den Spanier Jorge Lorenzo – mit einem Ausritt ins Kiesbett.

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