Grüne Offensive bei PSA

Grüne Offensive bei PSA

— 30.01.2010

Diesel-Hybrid und Elektro-Zwillinge

Mit den Elektro-Zwillingen iOn und C-Zero wollen Peugeot und Citroën bereits Ende 2010 in eine saubere Zukunft fahren. 2011 soll ein Peugeot 3008 mit Diesel-Hybrid die Öko-Flotte ergänzen.

Der französische PSA-Konzern (Peugeot und Citroën) hat in Berlin seine Green-Cars-Strategie für die nächsten Jahre vorgestellt. Zentrale Modelle sind dabei die Elektro-Zwillinge Peugeot iOn und Citroën C-Zero, die Ende des Jahres auf den Markt kommen, sowie ein für Ende 2011 angekündigter Diesel-Hybrid, der zunächst im Peugeot 3008 eingesetzt werden soll. Die Elektro-Kleinwagen sind dabei technische Kopien des Muttermodells Mitsubishi i-MiEV. Jede Marke bekommt lediglich ein eigenes Design. Damit dürften die Preise auch auf i-MiEV-Niveau (34.000 Euro) liegen. Um dennoch Kunden anzulocken fordert PSA in Deutschland eine ähnliche staatliche Förderung von E-Autos wie in Frankreich (bis zu 5000 Euro). "Außerdem werden wir ein All-Inclusive-Leasing anbieten, um die Kosten auf Niveau der Modelle mit Verbrennungsmotoren zu halten", so Joseph Beretta, bei PSA zuständig für die Elektro-Fahrzeuge. Beretta sieht in den nächsten Jahren keine signifikante Steigerung der Reichweite bei E-Autos: "Es sind und bleiben reine Statdtwagen."

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Schon 2011 soll der Peugeot 3008 mit einem Diesel-Hybrid in Serie gehen.

Beim Hybrid setzt PSA in Europa auf den Dieselmotor als Partner für den E-Antrieb. Ein Hybrid mit Benziner weise kaum Vorteile im Vergleich zu einem reinen Dieselaggregat auf, so dieBegründung. Der "Hybrid4", ein elektrischer Allradantrieb bei dem der Diesel die Vorderachse und der 30 kW-E-Motor die Hinterachse antreibt, wird Ende des Jahres in Paris gezeigt und soll Ende 2011 verkauft werden. autobild.de konnte einen Prototypen dieses speziellen Peugeot 3008 bereits kurz probefahren. 2012 soll ein Plug-in-Hybrid folgen, der 20 Kilometer im reinen E-Betrieb zurücklegen kann. Einen Hybriden mit Reichweitenverlängerer (wie der Opel Ampera) lehnt PSA unter anderem aus Kostengründen ab. Auch bei den Verbrennungsmotoren sehen die Franzosen weiteres CO2-Sparpotenzial. Eine neue Genetation von Einliter-Dreizylindern soll ab 2012 die Emission um 15 bis 25 g/km senken.

Autor: Hauke Schrieber

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