ADAC GT Masters: Die technischen Daten der Supersportler

GT Masters: Phoenix gewinnt Krimi

Schumi IV in Formel 4 auf dem Podium

Bei seinem ersten deutschen Formel-4-Rennen hat es David Schumacher als bester Rookie aufs Podium geschafft. Im GT Masters siegt Audi vor Lamborghini.
Erfolgreiches Debüt für David Schumacher in der ADAC Formel 4 beim Auftakt in Oschersleben. Der Sohn von Ralf Schumacher wurde in seinem ersten Formel-Rennen auf deutschem Boden starker Fünfter. Als bester Neuling des Feldes durfte er sogar mit aufs Podium. „Wir sind zufrieden“, kommentiert Vater Ralf Schumacher gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT. „Hier ist es schwer zu überholen. Fehlerfrei durchzukommen war deshalb das Ziel.“ Im zweiten Lauf hat sich David von Rang 21 auf Platz 14 vorgearbeitet.

Zendeli konnte beide Formel-4-Läufe am Samstag gewinnen

Die beiden Läufe gewann US-Racing-Teamkollege Lirim Zendeli, der bereits seine dritte Formel-4-Saison fährt. Enzo Fittipaldi, Enkel vom zweimaligen Formel-1-Weltmeister Emereson Fittipaldi, wurde Dritter und Vierter.
Im GT Masters hat das Audi-R8-Duo (585 PS) von Phoenix Racing, Philip Ellis und Max Hofer, vor den Lamborghini-Huracán-Fahrern Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli (GRT Grasser, 500 PS) gewonnen. Das Podium komplettieren die südafrikanischen Brüder Sheldon und Kelvin van der Linde von Land Motorsport (AudiR 8LMS GT3). Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider wurde mit Teamkollege Mikkel Jensen (Team Schnitzer) Vierter und durfte als bester Neuling aufs Podest. Das Rennen war ein enger Krimi: Der Audi und der Lambo kämpften bis zuletzt Stoßstange an Stoßstange um den Sieg.

ADAC GT Masters: Die technischen Daten der Supersportler

Update: Alle drei Lamborghini von GRT Grasser wurden disqualifiziert, da sie im Rennen ein Telemetriesystem verwendet haben, was verboten ist. Damit rücken Scheider und Jensen auf den dritten Rang auf. 
Eine starke Aufholjagd zeigte Luca Engstler in der TCR Germany. Der AUTO BILD MOTORSPORT-Fahrer raste in seinem Golf GTI (350 PS) von Platz zehn auf Rang drei vor. „Am Ende waren meine Reifen durch“, sagt er. „Eigentlich wollte ich auch die Führenden noch angreifen.“ Opel-TCR-Fahrer Harald Proczyk sicherte sich den Sieg im ersten Saisonlauf der boomenden Tourenwagenserie. Einen großen Sprung nach vorn hat auch Benjamin Leuchter gemacht. Der Volkswagen-Pilot vom Team des Werder-Fußballers Max Kruse raste von Rang 28 auf Platz neun vor.

TV Zeiten für Sonntag

GT Masters Rennen 2: Sonntag, 13:00 Uhr, Sport 1 und hier im Livestream
TCR Germany Rennen 2: Sonntag 10:00 Uhr, Sport 1+
Formel 4 Rennen 3: Sonntag, 17:00 Uhr, Sport 1+

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Autor: Alexander Warneke

Fotos: Hersteller

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