300 SL Panamericana

Gullwing-America 300 SL Panamericana

— 28.04.2009

300 SL Flügeltürer als Rennversion

Mit Spannung wird der neue 300 SL Flügeltürer von Mercedes erwartet. Arturo Alonso von Gullwing-America wartet nicht. Er will den 300 SL Flügeltürer in seiner alten Form wiederbeleben, als Rennversion Panamericana.

Arturo Alonso aus Kalifornien hat eine Vision. Der Rennfahrer und Mercedes-Liebhaber will den legendären 300 SL Panamericana Flügeltürer aus den 50er Jahren wiederbeleben, mit moderner Technik selbstverständlich. Denn Alonso liebt diesen Wagen. Gullwing-America 300 SL Panamericana heißt Alonsos Traum. Gullwing deshalb, weil der Mercedes 300 SL Flügeltürer in den USA wegen seiner Optik bei geöffneten Türen "Gullwing" (Möwenflügel) genannt wird. Noch sind die ersten Bilder seines Wagens Computeranimationen, aber die machen Lust auf mehr.

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Von außen ganz den Rennern der Panamericana aus den 50er nachempfunden, wartet unter dem Aluminium moderne Technik.

Alonsos Firma Gullwing-America bedient sich einer Replik des 300 SL, die in Deutschland bei der Gullwing AG hergestellt wird. Die Aluminium-Karosse wird mit Fiberglas verstärkt und auf einen pulverbeschichteten Stahlrahmen gesetzt. Wie bei den originalen Panamericana-Rennwagen gibt es keine Stoßstangen, die Endrohre treten seitlich unterhalb der Türen aus. Der Kühlergrill ist neu geschnitten, ebenfalls eine Reminiszenz an den legendären Rennwagen von Karl Kling und Hans Klenk. Einstellbare Dämpfer lassen den Gullwing-America 300 SL nach Wunsch bretthart oder durchaus komfortabel auf der Straße liegen. Kommt der Anbremspunkt in der Kurve, greifen rundherum Scheibenbremsen mit rot lackierten AMG-Bremssätteln zu. Der 300 SL Panamericana aus Kalifornien läuft auf speziell hergestellten Felgen im Oldschool-AMG-Look.

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Der 5,5-Liter-V8 von AMG mit 370 PS soll dem 300 SL Panamericana auf die Sprünge helfen.

Unter der Motorhaube lauert der aus dem SLK 55 AMG bekannte 5,5-Liter-V8, den Gullwing-America dank modifizierter Motorsteuerung auf 370 PS bringt. Das maximale Drehmoment steigt auf 530 Newtonmeter. Ab 2010 soll es den 300 SL auch mit einem V6-Motor von Mercedes geben. Eine liebevolle Hommage an die berühmten Rennwagen aus Stuttgart soll der Gullwing-America 300 SL Panamericana werden. Detailgetreu bis zur möglichen Lackierung. Die gibt es nämlich in Schwarz, in Silber mit blauen Streifen auf den vorderen Kotflügeln und in Weiß mit roten Streifen. Sogar die Instrumententafel im Cockpit soll mit dem Klassiker übereinstimmen. Abgesehen davon ist der Traumwagen aus Kalifornien aber sehr modern. Servolenkung, Tempomat, Startknopf und Klimaanlage gehören genauso zum Komfortpaket für den Fahrer aus dem Jahr 2009 wie Hosenträgergurte, ein Becker-Mexico-CD-Radio mit iPod-Adapter und einem Maßgepäck aus Leder. Produktionsstart und Preise sind noch nicht bekannt.

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