Gullwing America Ferrari 340

Gullwing America Ferrari F340 Competizione Gullwing America Ferrari F340 Competizione

Gullwing America Ferrari 340 Competizione

— 29.09.2011

Zum Glück ein Unikat

Bildhübsch oder potthässlich? Der Gullwing America Ferrari 340 überspitzt das ohnehin schon umstrittene Design des historischen Vorbilds – des Ferrari 340 Mexico.

Gullwing America kocht schon seit Jahren sein eigenes Design-Süppchen. Die US-Manufaktur schnappt sich Klassiker und interpretiert sie neu. So haben sich die Amis bereits den Mercedes C 111 gekrallt und als Gullwing Ciento Once neu aufgelegt – und den Mercedes 300 SL-Flügeltürer als Panamericana mit einer Alu-Fiberglas-Karrosserie nachgebaut. Jetzt kommt die neueste Kreation von Firmenboss Arturo Alonso aus Texas: Der Gullwing America Ferrari 340 Competizione ist angelehnt an den legendären Ferrari 340 Mexico, der einst für die Teilnahme an der Carrera Panamericana im Jahr 1952 erschaffen wurde. Ganze drei Exemplare wurden damals gebaut, jetzt also kommt ein Nachfolger.

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Das Heck des Gullwing-Ferrari wird von einem Spoiler verunstaltet.

Auf Basis eines Ferrari 456 wächst der Radstand des Gullwing America Ferrari 340 im Vergleich zum Original um 38 Zentimeter. Wo einst ein 4,1-Liter-V12 mit 280 PS werkelte, darf jetzt der 5,4-Liter-V12 aus dem Ferrari 456 ran, der 483 Pferdchen aus dem Stall lässt. Ein manuelles Sechsgang-Getriebe bündelt die Kräfte an der Hinterachse. Die Karosserie ist aus Aluminium. Und hier hat sich Gullwing richtig ausgetobt und das Design des Ferrari 340 Mexico ziemlich überspitzt. So konnte man schon über die Linien des Originals streiten – viele Ferrari-Freunde bezeichnen den Mexico als hässlichsten Ferrari der Welt – doch die Amis haben es nicht besser gemacht. Wulstige Kotflügel, der merkwürdig ovale Grill oder ein unpassender Spoiler am Heck lassen hoffen, dass der Gullwing Ferari ein Einzelstück bleibt.

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Innen dominieren Rundinstrumente, das Lenkrad fällt filigran aus.

Innen bleibt der Gullwing America Ferrari 340 zum Glück eher klassisch. Rundinstrumente, ein zierliches Lenkrad und die offene Schaltkulisse machen durchaus was her. Auf der Mittelkonsole sitzen zwei Stoppuhren, als würde der Ami demnächst bei der Panamericana an den Start gehen. Die Passagiere werden in schmale Schalensitze aus Karbon gepresst und von einem Überrollkäffig geschützt. Im Heck lässt sich ein eigens gefertigtes Kofferset passgenau verstauen. Weil der Gullwing-Ferrari auch für den Renneinsatz vorgesehen ist, gibt es unter anderem ein Sportfahrwerk und die entsprechende Bremsanlage. Fahrleistungen verrät Gullwing noch nicht – ebenso wenig wie den möglichen Preis.

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