Händlerzufriedenheit 2010

— 18.03.2010

Subaru-Verkäufer im Glück

Subaru Logo
Eine Studie zeigt: Subaru hat die zufriedensten Händler, die schlechtesten Noten bekommt Mazda. Aufsteiger 2010 ist Volkswagen. Insgesamt stagniert die Zufriedenheit auf niedrigem Niveau.
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Von Stephanie Kriebel Immerhin ist es nicht schlimmer geworden. Das ist das Fazit zur Studie über die Zufriedenheit deutscher Händler 2010, die die Bamberger Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW) veröffentlicht hat. Zumindest würden es wackere Optimisten so sehen. Bereits im vierten Jahr stagniert die Zufriedenheit der Händler. Leider jedoch auf niedrigem Niveau, da beißt die Maus keinen Faden ab. Immerhin: Neun Hersteller konnten sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Besonders hervorgetan haben sich hier VW und – mit einigem Abstand – Mercedes. Allerdings sind auch zehn Marken in der Gunst ihrer Händler gefallen. Besonders Renault und Mazda haben sich den Unmut ihrer Händler zugezogen. Neben diesem Umstand muss Mazda nun auch den resultierenden letzten Platz (nach Saab und Mitsubishi) im Ranking der 19 untersuchten Marken verdauen. Die Händler des japanischen Importeurs kritisieren vor allem die Kommunikation bei Krisen und Konflikten.
Händlerzufriedenheit (DSI*) 2010
Rang Hersteller Note
1 Subaru 3,83
2 Smart 3,46
3 Hyundai 3,46
4 Jaguar 3,43
5 Opel 3,41
6 Mercedes-Benz 3,41
7 Skoda 3,32
8 Volkswagen 3,31
9 BMW 3,29
10 Land Rover 3,21
11 Audi 3,21
12 Porsche 3,18
13 Ford 3,13
14 Peugeot 3,12
15 Renault 3,04
16 Seat 3,02
17 Mitsubishi 2,98
18 Saab 2,96
19 Mazda 2,86
*) Dealer Satisfaction Index der FAW Bamberg, Noten von 1 (sehr unzufrieden) bis 5 (sehr zufrieden)
"Wir-Gefühl" hilft Opel in der Krise
Subaru hingegen sollte seinen Händlern eine Runde Pralinen spendieren: Sie haben ihre Marke erneut zum Spitzenreiter gemacht – und das trotz gesunkener Marktanteile (Steigerung um 0,24 in 2009, 0,31 in 2008). Auf Rang zwei landete Smart, gefolgt von Hyundai. Auch die Stimmung im Opel-Händlernetz ist angesichts der Krise und der unsicheren Zukunft überraschend gut. Offenbar kommt hier der psychologische Effekt des "Wir-Gefühls" zum Tragen, vermutet Studienautor Wolfgang Meinig.
Händler fürchten um ihre Existenz
Die Annahme der Forscher, dass sich die Abwrackprämien-bedingten guten Absätze 2009 insgesamt positiv auf die Händlerzufriedenheit auswirken könnten, hat sich nicht erfüllt. "Die Händler sind realistisch; sie fürchten um ihre Existenz, die nach dem Abflauen der Sonderkonjunktur gefährdet sein kann", sagt Meinig. Für 2010 rechnet er damit, dass sich die Absatzzahlen auf den niedrigen Stand vor der Krise einpendeln werden. Zu viel produzierte Autos würden weiterhin bei den Händlern auf den Hof gestellt werden. Die Folge sind brutale Rabattschlachten. "Das setzt die Händler nicht nur finaziell, sondern auch psychisch massiv unter Druck", so Meinig. Weiterhin kritisieren die Händler vor allem die zu geringe finanzielle Unterstützung bei Bauvorhaben, zu hohe Kosten für Mitarbeiterschulungen und niedrige Margen. Und womit macht Spitzenreiter Subaru seine Händler so zufrieden? Vor allem mit fähigen Außendienstmitarbeitern und einer gut erreichbaren Bestellabwicklung.
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Reinhard Thomann,
31.03.2010 07:27Uhr
Wo stehen denn Citroen, Fiat und Toyota in dieser Liste? Eintrag melden
Ulrich Burmeister,
20.03.2010 18:54Uhr
Hallo,
fehlen da nicht noch einige Marken? Was ist mit Citroen, Daihatsu, Fiat, Honda, Kia, Nissan, Seat, Suzuki, Toyota/Lexus, Volvo?
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