Halbjahres-Bilanz

Halbjahres-Bilanz

— 29.07.2003

Skoda muss sparen

Der tschechische Autobauer Skoda verzeichnete im ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch um ein Drittel. Eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht.

Keine gute Halbzeit für Skoda: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist der Gewinn der tschechischen Volkswagen-Tochter um ein Drittel eingebrochen. Auch für das zweite Halbjahr erwartet das Unternehmen keine nennenswerte Erholung des Marktes.

Der Netto-Gewinn habe im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent auf 977 Millionen Kronen (rund 30,5 Millionen Euro) abgenommen, teilte Skoda in Prag mit. In den ersten sechs Monaten seien 226.266 Autos verkauft worden, 2120 Fahrzeuge weniger als vor einem Jahr.

Dennoch bekräftigte das Unternehmen für die Gewinnprognose für 2003 (wie im Vorjahr rund 2,49 Milliarden Kronen). Um das zu erreichen, "müssen wir aber erfolgreich Kosten senken", sagt ein Sprecher. Im ersten Halbjahr betrug der Vorsteuergewinn 1,47 Milliarden Kronen. Die Konzern-Mutter Volkswagen meldete bereits am Freitag einen Gewinneinbruch um gut die Hälfte auf 1,22 Milliarden Euro. Schuld an der mauen Halbjahresbilanz seien der starken Euro und Absatzprobleme.

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