Halbjahresbilanz bei Ford

Halbjahresbilanz bei Ford

— 22.08.2002

Ford verdoppelt Ergebnis

54 Millionen Euro Gewinn (vor Steuern) im ersten Halbjahr. Damit kommt Ford seinen Gewinnzielen für 2002 näher.

Der Kölner Autobauer Ford ist seinem Ziel, im Jahr 2002 schwarze Zahlen zu schreiben, ein Stück näher gekommen. In den ersten sechs Monaten hat sich das Ergebnis vor Steuern nahezu verdoppelt – auf 54 Millionen Euro. "Wir befinden uns auf dem richtigen Weg und sind einen weiteren Schritt zurück zur alten Stärke gegangen", sagte Vorstandschef Rolf Zimmermann. Im ersten Halbjahr 2001 lag das Ergebnis vor Steuern noch bei 29 Millionen Euro.

Zimmermann bekräftigte das Ziel, in diesem Jahr in die Gewinnzone zu gelangen. Im vergangenen Jahr hatten die Ford-Werke, eine Tochter der amerikanischen Ford Motor, einen Fehlbetrag von 80 Millionen Euro ausgewiesen. "Das Jahr ist noch nicht zu Ende. Bleiben die Rahmenbedingungen weiter so enorm schwierig, ist es eine sehr ehrgeizige Aufgabe, auch für das Gesamtjahr ein positives Ergebnis zu erreichen", erklärte der Ford-Chef. Als Gründe für das Plus beim Ergebnis nannte Zimmermann Effizienzsteigerungen und Kostenreduzierungen.

Wegen der konjunkturellen Schwäche der Autoindustrie sowie auf Grund des Modellwechsels beim Fiesta ging die Produktion um 73.000 auf 525.000 Autos zurück, die Verkäufe sanken um 118.000 auf 555.000 Einheiten. Dennoch konnte Ford seinen Pkw-Marktanteil im ersten Halbjahr auf 8,8 Prozent steigern. Ende 2001 hatte er noch bei 8,1 Prozent gelegen. Die Exportquote stieg auf 75 Prozent. Der Umsatz sank im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent auf acht Milliarden Euro. Impulse erhofft sich Ford auch durch neue Modelle, die bald auf den Markt kommen (Fiesta Dreitürer, StreetKa).

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