Eindrücke von der Harley Sportster Iron 1200

Harley-Davidson Sportster Iron 1200: Test

Erste Fahrt mit der Sportster Iron 1200

Die Harley-Davidson Sportster Iron 1200 ist ein Retrobike mit wenig Gewicht und viel Leistung. Wie sich die Amerikanerin fährt, klärt der Fahrbericht!
Wenn es nach Harley-Davidson geht, kann man einen Bestseller noch besser machen. Deshalb haben die Amis ihrem Dauerbrenner Sportster Iron einen 1200er-Motor mit 66 PS und kraftvollen 96 Nm Drehmoment eingepflanzt. ABS gibt's serienmäßig, dazu kommen die puristische Form und optische Kniffe wie der Mini-Apehanger, der schwarze Lack und die Tankgrafik im Stil der 70er – fertig ist das passende Fortbewegungsmittel für Wochenend-Easy-Rider und Harley-Einsteiger. Ist die Harley-Davidson Sportster Iron 1200 nur ein Sondermodell mit kleinen Retuschen? Oder hat das mit 1200er-Motor, coolen 70er-Jahre-Grafiken und viel schwarzem Lack aufgerüschte Retrobike eine eigene Daseinsberechtigung? AUTO BILD machte die erste Probefahrt!

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So fährt sie: Ungefiltert. Der 1200er brabbelt und vibriert, macht ungeniert auf sich aufmerksam und schüttelt den Fahrer im Stillstand ordentlich durch. Im Schiebebetrieb etwas behäbig, beginnt ab ca. 2000 Touren der Vorwärtsdrang. Dann geizt der Zweizylinder nicht mehr mit seinen Reizen und schiebt die Sportster 1200 Iron unbändig nach vorne. Schluss ist zumindest gefühlt erst dann, wenn der Wind im Gesicht zu heftig wird. Die Federung ist über jeden Zweifel erhaben. Sie lässt die Iron 1200 auch über Rillen und Löcher komfortabel rollen. Die Sitzhaltung ist dank erhöhtem Lenker entspannt. Einzig die mittig angeordneten Fußrasten stören Großgewachsene.
Das kostet sie: Knapp 11.000 Euro kostet die Harley-Davidson Sportster Iron 1200 in Schwarz. Das sind nur 330 Euro mehr, als für die kleine Schwester Iron 883 fällig werden. Und die stellt noch immer eine der günstigsten Möglichkeiten dar, an ein luftgekühltes US-Bike zu kommen.
Plus/Minus: Leicht, handlich, rau und ehrlich – so geht retro! Die Sporty Iron 1200 fährt wie ein Zweirad von gestern, im besten Sinn. Sie ist die richtige Wahl für alle, die keine Lust auf Fahrhilfen und geschliffene Fahrwerks-Kennlinien haben. Leider hat Harley-Davidson das Nein zu Zugeständnissen an die Moderne auf halber Strecke aufgeweicht. Alarm-Piepsen und Neigungssensoren sind an Bord der Sportster 1200 Iron fehl am Platz.

Eindrücke von der Harley Sportster Iron 1200

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