Hauptuntersuchung

Hauptuntersuchung

— 29.02.2008

Prüfer wollen jährliche HU

Deutschlands Autos werden älter - und zwar im Durchschnitt. Häufiger geprüft werden sie auch im hohen Alter nicht. Das muss sich ändern, forderten jetzt TÜV und Dekra auf einer Tagung in Berlin.

Die technischen Prüforganisationen TÜV und Dekra haben auf dem Sachverständigentag in Berlin gefordert, dass Autos ab dem achten Jahr jährlich zur Hauptuntersuchung (HU) vorgestellt werden müssen. Das zunehmende Alter der Fahrzeuge bereite ihm Sorge, so der Vorsitzende des TÜV-Verbandes, Guido Rettig. Momentan sieht der Turnus die erste Prüfung drei Jahre nach dem Neuwagenkauf und danach alle zwei Jahre vor. Hintergrund der Forderung nach der jährlichen Prüfung ist die Tatsache, dass der Fahrzeugbestand in Deutschland immer älter wird. Wie Dekra-Vorstand Klaus Schmidt zu Beginn des Kongresses erklärte, liegt das Durchschnittsalter derzeit bei etwa 8,3 Jahren – Tendenz steigend. Zudem nehme die Reparaturbereitschaft bei Autofahrern kontinuierlich ab.

Die Gutachter schlossen sich auf ihrer Tagung auch der AUTO BILD-Forderung nach der ESP-Pflicht für alle Neuwagen an. "Das rettet nachweislich Menschenleben", sagte Schmidt.

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