Hennessey Z700

Hennessey Z700

— 07.07.2009

Die böse Schwester

Sie haben eine Corvette C6 zu Hause in der Garage und träumen von mehr Leistung? Kaufen Sie die ZR1. Mit mehr Leistung meinen Sie viel mehr? 2010 kommt die Z700 von Hennessey. 715 PS, 960 Nm Drehmoment, in 2,9 Sekunden von 0 auf 100.

Der Name des kleinen Ortes Sealy im US-Bundesstaat Texas ist amerikanischen Autofreaks so geläufig wie uns Remshalden, Sitz von Irmscher. In Sealy hat Hennessey seine Werkshallen. Hennessey tunt mit Vorliebe Chevrolet. Und die Jungs um Firmenchef John Hennessey haben wieder was ausgekocht! Für alle, denen Corvette C6 und Z06 zu gewöhnlich sind und die Corvette ZR1 zu langsam, kommt 2010 die Hennessey Z700. Ein Leistungspaket, bei dem eine Übercorvette mit 715 PS Leistung und 960 Newtonmeter Drehmoment herauskommt. Die sind gut für einen Antritt wie im Kampfjet! Von 0 auf 100 wird es laut Hennessey in 2,9 Sekunden gehen, in 6,4 Sekunden sind 160 erreicht. Die Viertelmeile soll die Z700 in knapp 10 Sekunden rennen.  

Ein Auto wie eine aerodynamische Waffe

715 PS, 960 Nm Drehmoment. Die für 2010 geplante Z700 von Hennessey wird böse, richtig böse!

Die Hennessey-Truppe nimmt sich als erstes den Motor vor. Der bekommt einen aufgerüsteten Kompressor und ein geändertes Abgas- und Luft-Ansaugsystem. Karbon-Leichtgewichträder mit Pilot Sport Cup Reifen von Michelin reduzieren das Rollgewicht um fast 30 Kilo. Hennesseys "Z-Aero" -Karbonfrontspoiler, Flügel und Heckspoiler steigern laut Werksangaben den Anpressdruck der Z700 um nicht weniger als 150 Kilo. Irgendwie muss diese Urgewalt schließlich auf die Straße. Dazu kommt ein deutlich leichteres Interieur mit Sitzen aus Karbon, einem Sicherheitskäfig und Lenkrad und Schaltknauf mit Alcantarabezug. Anfang Herbst 2009 soll die Z700 auf dem Nürburgring ausgiebig getestet werden. Für 2010 plant Hennessey eine limitierte Auflage von exakt 24 Fahrzeugen. Jeder US-Käufer bekommt beim Abholen der Z700 in Sealy ein Eintagestraining auf der hauseigenen Rennstrecke. Europäische Käufern wird die Z700 auf dem Nürburgring übergeben. Optional können übrigens auch die Z750 mit knapp 760 PS oder die Z1000 mit über 1000 PS geordert werden. Die Preise liegen bei allen drei Corvette-Kampfjets bei deutlich mehr als 200.000 Dollar.

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