Hilfe für Opel — 12.03.2009
Darf der Staat Opel retten?
Angeschlagen: Opel ist wohl nur zu retten, wenn der Staat Geld zuschießt. Politiker und Wirtschaftsexperten befürchten Wettbewerbsverzerrungen und ein Fass ohne Boden.
Warnung vor einer Wettbewerbsverzerrung
Nach Auffassung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble solle Opel auch über eine Insolvenz nachdenken. Das Insolvenzrecht sei "gerade nicht auf die Zerstörung, sondern auf den Erhalt von wirtschaftlichen Werten ausgerichtet", sagte der Minister dem "Handelsblatt". Auch in der SPD gibt es Stimmen, Opel nicht zu subventionieren. Berlins scheidender Finanzsenator Thilo Sarrazin argumentierte im Magazin "Spiegel", es sei nicht zu erwarten, dass durch eine Verstaatlichung von Opel der deutsche Autoexport steige. Der neue Wirtschaftsweise Christoph Schmidt warnte vor einer Wettbewerbsverzerrung mit der Folge, dass "andere Unternehmen im Markt umso stärker leiden". Roland Koch (CDU) setzt auf private Hilfe, die aber staatlich abgesichert sein soll.Wie sagen Sie dazu? Meinungen und mehr zu Opel finden Sie im Markenforum von autobild.de. Diskutieren Sie mit!

































