Hitliste 2002

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Hitliste 2002

— 27.01.2003

Alle Autos im Überblick

264 verschiedene Modelle wurden 2002 in Deutschland neu zugelassen. Das meistverkaufte kommt mal wieder aus Wolfsburg.

Platz neun für "Deutschlands Auto 1"

Hand aufs Herz: Hätten Sie gewusst, wie viele verschiedene Automodelle in Deutschland rumfahren? 264 sind es laut offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts in Flensburg. Teilt man die Zahl der 2002er Neuzulassungen (insgesamt 3.252.898, ein Minus von 2,66 Prozent) durch diese 264 verschiedenen Modelle, käme rein rechnerisch jedes einzelne auf 12.322 Einheiten – und bei vielen der offiziell 43 auf dem deutschen Kfz-Markt vertretenen Herstellern herrschte eitel Sonnenschein.

Die Realität sieht natürlich anders aus: Denn 17 von ihnen – zum Beispiel Daihatsu (insgesamt 8144 Einheiten), Land Rover (7765), Subaru (7413), Saab (6652), Jaguar (6067) oder Daewoo (4963) – erreichen diesen Wert nicht mal, wenn man die Stückzahlen ihrer gesamten Fahrzeugpalette zusammenrechnet.

Primus aller Klassen war auch 2002 der VW Golf. 274.162 Exemplare der Mutter aller Kompaktwagen konnten die Wolfsburger in Deutschland absetzen. Das sind zwar 19.057 weniger als 2001, aber immer noch knapp doppelt so viele Exemplare wie bei der neuen Nummer zwei der Hitliste, dem BMW 3er (148.086, plus 821). Der C-Klasse von Mercedes-Benz blieb dieses Jahr nur der dritte Platz. 125.206 Exemplare bedeuten einen Rückgang von 31.666 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr, also satte 20,2 Prozent weniger.

Am kräftigsten zulegen innerhalb der Top Ten konnten der Audi A4 (Platz vier, 120.320 Einheiten, plus 10,7 Prozent), der VW Polo (7., 102.592, plus 27,2 Prozent) und "Deutschlands Auto 1", die Mercedes E-Klasse (9., 89.029, plus 28,8 Prozent). Deutlich verloren haben Opel Astra (112.494, minus 22 Prozent), VW Passat (111.667, minus 19,8 Prozent) und Opel Corsa (85.855, minus 16,2 Prozent).

Auf Herstellerseite (siehe Tabelle Seite acht) ergibt sich dadurch ein Gesamtrückgang von 28.728 Einheiten auf Seiten von Volkswagen (minus 4,5 Prozent), der Nummer eins in Deutschland und Europa, von 17.455 Einheiten bei Mercedes-Benz (minus 4,3 Prozent) und von 58.518 Einheiten bei Opel (minus 14,8 Prozent). Zuwächse von bis zu 15,3 Prozent verbuchen die Volumenhersteller Toyota (103.237 Einheiten), Fiat (104.394, plus 13 Prozent dank der Kleintransporterflotte) und Peugeot (108.560, plus 7,9 Prozent). Prozentuale Überflieger des Jahres sind die Marken Mini (24.887 Einheiten, plus 306,9 Prozent), Jeep (7628, plus 62 Prozent) und Maserati (520, plus 53,8 Prozent).

Plätze 1 bis 50

78 Plätze rauf: Der Fiat Stilo machte 2002 einen Riesensatz. 22.569 Einheiten bescheren ihm Rang 36 in der Verkaufshitliste.

Plätze 51 bis 100

Der Honda Jazz beschließt das erste volle Verkaufsjahr auf Rang 62. Mit 11.434 Einheiten liegt er knapp hinter dem Nissan Almera.

Plätze 101 bis 150

Ein Jahr ist der Skoda Superb jetzt auf dem deutschen Markt. 4822 Käufer wollten den großen Tschechen haben (Platz 102).

Plätze 151 bis 200

Neues Styling, neues Glück: Das dezent, aber sportlich gestylte Hyundai Coupé kommt besser an als der wulstige Vorgänger.

Plätze 201 bis 250

Italienischer Life-Sytyle: Der offene Maserati Spyder (271 Stück) verkauft sich in Deutschland besser als das geschlossene Coupé (225).

Plätze 251 bis 264

Schau an, der Touran: Sieben Exemplare hat Volkswagen testweise im vergangenen Jahr zugelassen. Verkaufsstart: Frühjahr 2003.

Hitliste der Hersteller

Bis Platz elf gab es keine Veränderungen in der Hersteller-Hitliste. Prozentual am stärksten zulegen konnte Mini (plus 306,9 Prozent).

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