Hitliste Februar 2003

Hitliste Februar 2003 Hitliste Februar 2003

Hitliste Februar 2003

— 24.03.2003

Wolfsburger Alleingang

Erster Golf, Zweiter Polo, Dritter Passat. Der zulassungsmaue Februar (minus 3,1 Prozent) gehört eindeutig Volkswagen.

Maue Zahlen, mauer Ausblick

Drei Modelle eines Herstellers auf den ersten drei Plätzen der Zulassungs-Hitliste – das gibt es normalerweise nur in den Städten, wo die Autos auch gebaut werden. Volkswagen hat es im Februar 2003 fertig gebracht, auch bundesweit das Podest zu erklimmen – mit Golf, Polo und Passat.

Möglich gemacht hat das in erster Linie der erwartete Rückgang beim Dreier-BMW: Statt 15.067 Einheiten wie im Januar (Platz zwei) sind es diesmal nur 8932. Der bayrische Bestseller hat sich damit in etwa auf dem üblichen Niveau eingependelt. Das gewaltige Januar-Ergebnis hatte der überarbeitete Dreier der Aufstockung der Händlerbestände zum Jahresanfang zu verdanken. Jetzt ist wieder business as usual angesagt. Und das ist derzeit mau.

In den ersten beiden Monaten gingen die BMW-Neuzulassungen um 7,23 Prozent zurück. Minuszahlen schreiben auch die übrigen deutschen Hersteller: VW 1,6 Prozent runter, Mercedes-Benz minus 4,1 Prozent, Audi minus 6,7 Prozent, Porsche minus 8,3 Prozent, Ford sogar minus 16 Prozent. Nur Opel konnte zulegen: 54.259 Einheiten – 9659 mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 11,6 Prozent).

230.417 Erstanmeldungen meldet das Kraftfahrt-Bundesamt insgesamt für Monat zwei des Jahres. Ein Rückgang von 3,1 Prozent gegenüber Januar 2003 (237.778), von 1,23 Prozent gegenüber Februar 2002 (233.281) und von 1,78 Prozent im Vergleich zum addierten Verkaufsergebnis der ersten zwei Monate des Vorjahres (476.681).

Zulegen im Vergleich zum Januar 2003 konnten die KBA-Gattungen Importwagen (80.567, Plus 4,33 Prozent) und Cabrios (7853, plus 2,43 Prozent), verloren haben Diesel (91.272, minus 6,05 Prozent) und Geländewagen (10.709, minus 11,36 Prozent). Mit Ausblicken fürs Gesamtjahr werden die Analysten zunehmend vorsichtiger. Entscheidender Faktor ist für fast alle die Dauer und der Ausgang des Irak-Kriegs. Sollten die Bush-Krieger nicht den gewünschten Erfolg haben, rechnet Prof. Ferdinand Dudenhöffer sogar mit einem Abrutschen der deutschen Zulassungszahlen unter die Drei-Millionen-Grenze.

Plätze 1 bis 50

Der Audi A6 hat im Februar um fast 50 Prozent zugelegt (3983 Einheiten, Platz 17). Großen Anteil daran haben Audis bärenstarke TDI-Modelle.

Plätze 51 bis 100

Verkaufseinbruch um 50 Prozent: Die Mercedes-Benz M-Klasse rauschte im Februar 23 Ränge runter. Nur noch Platz 53 (1043 Einheiten).

Plätze 101 bis 150

Mazdas MX-5 folgt dem Ruf der Sonne. Pünktlich zur Open-Air-Saison ziehen die Verkäufe an (275 Einheiten, plus 33,5 Prozent).

Plätze 151 bis 200

Servus und goodbye: Seit 22. März steht der Nachfolger (Z4) bei den Händlern. Der BMW Z3 verabschiedet sich mit 93 Februar-Einheiten.

Plätze 201 bis 253

Neu in der Zulassungsstatistik: Fords kleiner Transporter Transit Connect. 30 Einheiten verbuchte das Kraftfahrt-Bundesamt im Februar.

Hitliste der Hersteller

Volkswagen, Mercedes-Benz, Ford, BMW, Audi, Porsche – bis auf Opel (Foto: Zafira) haben alle deutschen Hersteller seit Anfang des Jahres teils deutlich verloren.

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