Hitliste I. bis III. Quartal 2002

Hitliste I. bis III. Quartal 2002 Hitliste I. bis III. Quartal 2002

Hitliste I. bis III. Quartal 2002

— 23.10.2002

Rangelei um die Spitzenplätze

Zwei rauf, einen runter, vier rauf, zwei runter – auf den vorderen Rängen der Verkaufshitliste tobt das Leben. Die Gesamtverkaufszahl ging dennoch zurück – um 2,6 Prozent auf 2.486.781 Pkw.

Der Mini hängt sie alle ab

So viel Bewegung gab es im Oberhaus schon lange nicht mehr: Bis auf den VW Golf hat kein Modell in den Top Ten der Verkaufshitliste seine Position gehalten. BMW 3er zwei Plätze hoch auf zwei, Mercedes C-Klasse einen runter auf drei, Audi A4 vier rauf auf vier, Opel Astra zwei runter auf fünf ... So geht es munter weiter. Als stabil erweist sich erst wieder der Ford Mondeo: Er belegt im Verkaufszeitraum Januar bis September weiterhin Platz zwölf – wenn auch mit 3977 Einheiten weniger als vor einem Jahr.

2.486.781 Pkw hat das Kraftfahrt-Bundesamt in den ersten neuen Monaten dieses Jahres als erstmals zugelassen registriert. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2001 macht das ein Minus von 2,63 Prozent. Auf der Gewinnerseite finden sich zum wiederholten Male die Dieselfahrzeuge: 927.337 Selbstzünder wurden 2002 bislang neu zugelassen – 7,39 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum. Der Marktanteil liegt jetzt bei 33,96 Prozent. Auch die Allradler haben sich nach vorn gekämpft: 143.200 Erstzulassungen – plus 10,66 Prozent, Marktanteil jetzt 5,76 Prozent (Januar bis September 2001: 5,07 Prozent).

Überflieger bei den Modellen ist der neue Mini: 18.535 Einheiten hat die BMW-Tochter bislang an den Mann bzw. die Frau gebracht, macht Platz 34 der Verkaufshitliste – noch vor Fiat Stilo und Mercedes M-Klasse, die ebenfalls neu im Segment der 50 meistverkauften Autos sind. Weitere Neuzugänge (bzw. Wiedereinsteiger): Peugeot 307 (31.), Renault Kangoo (43.), Volvo S/V 70 (46.), Nissan Primera (47.), Seat Ibiza/Cordoba (48.) und Citroën Berlingo (50.).

Abgestiegen ins Segment 51 bis 100: Nissan Micra (51.), Toyota Avensis (53.), Opel Omega (55.), Mercedes SLK (56.), Nissan Almera (60.), Volvo S/V 40 (61.), Mercedes S-Klasse (63.), Honda Civic (66.) und Fiat Seicento (70.).

Plätze 1 bis 50

Auf der Jagd nach C-Klasse und 3er-BMW: Der Audi A4 hat von Januar bis September 18,2 Prozent zugelegt. 92.782 Einheiten hieven Audis Mittelklasse vier Plätz nach oben – auf Rang vier.

Plätze 51 bis 100

Seit mehr als einem Jahrzehnt mischt der MX-5 den Roadster-Markt auf. Mazdas Klassiker eroberte seit Januar 6401 Käuferherzen – Platz 72, nur 30 Einheiten hinterm TT.

Plätze 101 bis 150

Schwer ist das Leben in der Oberklasse: Der Volvo S 80 hat eine treue Fangemeinde, liegt dennoch weit hinter den Konkurrenten von Mercedes-Benz und Audi. 2577 Einheiten, Platz 116.

Plätze 151 bis 200

Frischer Wind im Van-Segment: Die Vierer-Bande von PSA und Fiat kommt peu à peu auf den Markt. Spitzenreiter bislang: Peugeot 807 (557 Einheiten) vor Citroën C8 (451). Macht Platz 200 (bzw. 207).

Plätze 201 bis 236

Schöner Außenseiter: Lancias Spitzenmodell Thesis sticht aus der Masse der Limousinen hervor. 272 Einheiten hat das Kraftfahrt-Bundesamt bislang registriert. Der eigentliche Verkauf läuft erst an.

Hitliste der Hersteller

Toyota legt bei den Volumenherstellern am stärksten zu (plus 16,9 Prozent), gefolgt von Citroën (plus 15,53). Opel (minus 17,94 Prozent) und Fiat (minus 13,97) verlieren zweistellig.

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