Hitliste Januar 2011 (Update)
Die Meistverkauften im Januar

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Luxus läuft, Größe auch: Im Januar 2011 wurden 85 Prozent mehr neue Oberklassewagen zugelassen als im Vorjahresmonat. Die Großraumvans legten 77 Prozent zu.
Matthias Wissmann darf endlich wieder gute Nachrichten verkünden: "Die deutschen Pkw-Hersteller sind sehr dynamisch in das Jahr 2011 gestartet", freut sich der Chef des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Im Januar stiegen die Pkw-Neuzulassungen deutscher Konzernmarken gegenüber Januar 2010 um gut ein Fünftel (21 Prozent) auf mehr als 146.300 Einheiten, während der Gesamtmarkt um knapp 17 Prozent auf 211.100 Neuwagen zulegte. Außerdem sei der inländische Auftragseingang der deutschen Hersteller um mehr als 27 Prozent auf gut 435.300 Fahrzeuge gestiegen. "Er liegt damit rund 95.000 Einheiten höher als im Vorjahresmonat", so Wissmann. "Dies ist der höchste Auftragsbestand eines Januars seit 2001. Auf die Neuzulassungen wird sich dieses dicke Auftragspolster in den kommenden Monaten positiv auswirken."
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Die Segment-Hitlisten sprechen ebenfalls für die deutschen Marken – auf den ersten Plätzen rangierten im Januar 2011 durchweg Fabrikate heimischer Hersteller. Los geht's mit den Kleinstwagen (minus 20,8 Prozent gegenüber Januar 2010): Ganz oben auf dem Treppchen parkt der Smart fortwo (plus 74,4 Prozent), gefolgt von Renault Twingo (plus 1,4 Prozent) und Fiat 500 (minus 19,8 Prozent). Volumen-Sieger bei den Kleinwagen (minus 5,8 Prozent) ist der VW Polo – trotz 9,1-Prozent-Minus gegenüber Januar 2010. Der Opel Corsa (plus 1,4 Prozent) fährt im Segment der Kleinen auf Rang zwei, der Ford Fiesta (minus 17,2 Prozent) auf Platz drei.
Pkw-Neuzulassungen: Hier gibt es alle Hitlisten
Im Feld der Kompakten (plus 3,4 Prozent) dominieren VW Golf/Golf Plus/Jetta (minus 7,8 Prozent), Opel Astra (plus 40,8 Prozent) und Ford Focus (plus 28,8 Prozent). Das Segment der Mittelklasse verbuchte ein Plus von 30,5 Prozent. An der Spitze ein echter Aufsteiger: VW Passat (plus 160,9 Prozent), gefolgt von Mercedes C-Klasse (plus neun Prozent) und Audi A4 (minus 4,9 Prozent). In der Oberen Mittelklasse (plus 48,6 Prozent) fuhr im Gesamtjahr 2010 noch die Mercedes E-Klasse vorn. Im Januar 2011 belegte sie Platz zwei (minus 10,1 Prozent), musste also dem BMW 5er (plus 146,1 Prozent) den Vortritt lassen. Auf Rang drei: Audi A6 und A7 Sportback, die vom Kraftfahrt-Bundesamt ab sofort als eine gemeinsame Baureihe geführt werden und in Personalunion das Vorjahresergebnis des Audi A6 um 33,9 Prozent locker getoppt haben.
Die Oberklasse (plus 84,8 Prozent) war die Streberklasse im Januar 2011. Ganz vorne der BMW 7er (plus 108,6 Prozent), auf Rang zwei Audi A8 (plus 151,8 Prozent) Platz drei Mercedes CLS (plus 336,3 Prozent). Die Geländewagen (plus 62,8 Prozent) sind nach wie vor gut im Rennen – mit VW Tiguan (plus 97,6 Prozent) auf Platz eins, BMW X1 (plus 73,5 Prozent) auf Platz zwei und Neuling Dacia Duster auf Platz drei. Auch weiterhin stuft das KBA das Mercedes E-Klasse Coupé in die Kategorie der Sportwagen (Gesamtsegment plus 28,4 Prozent). Dort rangiert der Stuttgarter an erster Stelle (plus 82,1 Prozent). Auf den Plätzen: Porsche 911 (plus 16,1 Prozent) und Audi TT (minus 1,7 Prozent).
Zum Schluss die Vans, unterteilt in Mini-Vans (plus 50,4 Prozent) und Großraum-Vans (plus 76,8 Prozent). Bei den kleinen Familientransportern siegt der Opel Meriva (plus 236 Prozent), es folgen Nissan Qashqai (plus 69,1 Prozent) und Mercedes B-Klasse (plus 16,6 Prozent). Weit vorne bei den großen vans färt der VW Touran (plus 63,6 Prozent), als Konkurrent aus eigenem Hause belegt der VW Sharan (plus 301,3 Prozent) Platz zwei. Auf Platz drei: Mazda5 (plus 228,8 Prozent).
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