Hitliste Juli 2002

Hitliste Juli 2002 Hitliste Juli 2002

Hitliste Juli 2002

— 26.08.2002

Smarte Sommerzeit

Hoffnung auf kleinem Niveau: 282.560 Neuzulassungen zählt der Juli. Mächtig punkten konnte Smart (plus 57,4 Prozent).

Niederlage für die alten Herren

Rumpel, knirsch, knarz. Die deutsche Kompaktklasse lief im Juli alles andere als rund: VW Golf minus 19,1 Prozent, Opel Astra minus 19,9 Prozent, Ford Focus minus 30,3 Prozent... Sand im Getriebe hatten zwar auch die Konkurrenzmodelle der Importeure: Fiat Stilo minus 35,3 Prozent, Mazda 323 minus 53,8, Renault Mégane minus 10,1. Unterm Strich aber bleibt die Erkenntnis: Mit betagten Modellen ist in Deutschland nix mehr zu reißen. Kein gutes Omen für den Rest des Jahres. Ablösung folgt bei Golf und Co erst 2003.

282.560 Neuzulassungen kamen zusammen im Urlaubsmonat Juli. Das sind 8,4 Prozent weniger als im Juni 2002, aber – kleiner Hoffungsschimmer – 1,9 Prozent mehr als im Juli 2001. Weiter auf dem Vormarsch im Jahresvergleich: Diesel- (108.331, plus 10,6 Prozent) und Allradfahrzeuge (16.109, plus zehn Prozent). Auf Herstellerseite punktet vor allem BMW: Die Bajuwaren legten als einziger deutscher Massenhersteller deutlich zu – um 8,7 Prozent. Frankreichs PSA-Kombinat packt noch einen drauf: Peugeot plus 11,9 Prozent, Citroën plus 19,8. Mehr schafften prozentual nur die Exoten Lotus (160 Fahrzeuge, plus 36,8 Prozent) und Maserati (363, plus 60,6).

Reichlich Bewegung gab es an der Spitze der Zulassungs-Hitliste: Der VW Passat, im Juni noch auf Rang drei, musste drei Plätze abgeben. Sein Podiumsplätzchen heimste wieder die Mercedes C-Klasse ein, die vier Plätze gut machte und jetzt knapp 1000 Einheiten hinter dem Dreier von BMW liegt. Rauf ging es auch für Audi A4 (plus eins auf Rang vier) und Mercedes E-Klasse (plus drei auf fünf). Runter auf Platz sieben und zehn marschierten Opel Astra und Ford Focus.

Rausgepurzelt aus den Top 50: Ford Ka (Neuzulassungen auf 1139 Einheiten halbiert), Opel Agila (1139, minus 36 Prozent), Nissan Micra (1120, minus 36,3), Volvo S/V 70 (1092, minus 31) und Toyota Avensis (897, minus 54,3 Prozent). Neu dabei im Juli: Honda Civic, Citroën Berlingo, BMW X5, Citroën C5 und Toyota RAV4.

Plätze 1 bis 50

Zurück auf Platz drei: Die Mercedes C-Klasse hat im Juli um 15,3 Prozent zugelegt. Mit 11.995 Einheiten hat sie den Passat (runter auf Rang sechs) vom Podest geschubst.

Plätze 51 bis 100

36 Plätze rauf: Der Citroën C3 nimmt Fahrt auf. 762 Käufer haben sich im Juli für den kleinen Franzosen entschieden – 81,4 Prozent mehr als im Juni 2002.

Plätze 101 bis 150

Mächtig unter die Räder gekommen: Im Juli konnte Skoda in Deutschland nur 302 Superb absetzen. Im Juni waren es noch 921. Runter von Platz 67 auf 114 (minus 67,2 Prozent).

Plätze 151 bis 200

Hondas Nullnummer: 99 Einheiten im Juli, 99 auch im Juni. Wie dem S 2000 erging es auch dem Toyota Hiace (jeweils 45 Einheiten) und dem Isuzu Trooper (jeweils 22).

Plätze 200 bis 232

Bye-bye, Forester: Subarus Allrad-Kombi wird dieser Tage abgelöst. Klar, dass keiner mehr nach dem "Alten" schielt: 21 Letztzulassungen machen Platz 219 beim KBA.

Hitliste der Hersteller

BMW legte als einziger deutscher Massenhersteller deutlich zu – um 8,7 Prozent. Frankreichs PSA-Kombinat packt noch einen drauf: Peugeot plus 11,9 Prozent, Citroën plus 19,8.

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