Hochwasserkatastrophe

Hochwasserkatastrophe

— 20.08.2002

Vom Rhein an die Elbe

Für die Krisenstäbe in den Hochwassergebieten stellen die Kölner Ford-Werke und Autovermieter Hertz 100 Ford Transit zur Verfügung.

Bei Hochwasser wird jede Menge Transportkapazität gebraucht. Deshalb stellen Ford und Hertz den Innenministerien von Sachsen und Sachsen-Anhalt 100 Ford Transit Transporter zur Verfügung. Mit den Transportern wird Hilfsorganisationen wie THW und Feuerwehren sowie den Betroffenen geholfen, ihr Hab und Gut aus den Katastrophengebieten in Sicherheit zu bringen. "Auch wir möchten einen solidarischen Beitrag für die Hochwasseropfer leisten und deshalb arbeitet die Hertz Van & Truck Abteilung bereits seit Freitag rund um die Uhr, um einen reibungslosen Ablauf zur Soforthilfe garantieren zu können. Logistik und Distribution werden von unserem extra eingerichteten Krisenstab ins Detail organisiert", erklärt Remy Keijzer, Geschäftsführer der Hertz Autovermietung GmbH. Die Transporter stehen den Krisenstäben ab sofort zur freien Einteilung zur Verfügung. Der Gesamtbetrag der Hilfsleistungen der Kölner Ford-Werke beläuft sich auf etwa 6,5 Millionen Euro.

Hilfe gibt es aus dem Ländle: Die Robert Bosch GmbH hat beschlossen, als Sofortmaßnahme ein Hilfspaket im Wert von einer Million Euro für die von der Flutkatastrophe im Osten Deutschlands Betroffenen zu schnüren. Das Paket besteht aus Geld- und Sachspenden. Einen der Schwerpunkte der Soforthilfe setzt das Unternehmen im Landkreis Sächsische Schweiz. Das Gebiet um Pirna zählt zu den am schlimmsten von der Hochwasser-Katastrophe verwüsteten Regionen an der Elbe. Bei den Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten sollen Elektrowerkzeuge, darunter Hochdruckreiniger, Haushaltsgeräte und Heizanlagen von Bosch schnelle Hilfe leisten.

Organisiert wird die Soforthilfe vom nahegelegenen Bosch-Standort Sebnitz aus. Von den dort insgesamt rund 400 Beschäftigten sind 20 Mitarbeiter mit ihren Familien direkt von den Verwüstungen betroffen; ihnen wird das Unternehmen über eine Sonder-Maßnahme helfen. Darüber hinaus stellt Bosch bereits seit Ende letzter Woche für die in der Sebnitzer Turnhalle untergebrachten Flutopfer die werkseigene Kantine und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung. Überdies betreut das Unternehmen eine Geldsammelaktion unter den Mitarbeitern der Bosch-Gruppe.

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