Höhere Bußgelder in Österreich

Höhere Bußgelder in Österreich

— 01.07.2013

Ösi-Knöllchen werden teurer

Pünktlich zum Ferienbeginn: Österreich hebt die Bußgelder für falsches Parken und zu schnelles Fahren zum 1. Juli deutlich an.

Pünktlich zum Ferienstart hebt Österreich die Bußgelder für einige Verkehrsdelikte an. Vom 1. Juli 2013 an wird der Strafrahmen für sogenannte Organmandate wie Parkverstöße laut ADAC von 36 auf 90 Euro erhöht. Wer geblitzt wird, muss ebenfalls künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen, meldet der Automobilclub: Der Höchstsatz soll demnach statt wie bisher nicht bei 220 Euro, sondern bei 365 Euro liegen. 

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Anders als in Deutschland gibt es in Österreich laut ADAC keinen landesweit einheitlichen Bußgeldkatalog. Die Polizei kann das Bußgeld nach eigenem Ermessen innerhalb des Strafrahmens festsetzen, je nachdem wie schwer das Vergehen ist. Der Club warnt davor, Knöllchen aus Österreich achtlos wegzuwerfen, da Bußgelder bereits ab einem Betrag von 25 Euro in Deutschland zwangsweise eingetrieben werden können.

Autor: Maike Schade

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