Höhere Dienstwagensteuer

Höhere Dienstwagensteuer

— 28.11.2002

BMW befürchtet Umsatzrückgang

Die geplante höhere Dienstwagenbesteuerung kann für BMW Einbußen von etwa 300 Millionen Euro pro Jahr bedeuten.

Für BMW kann die geplante höhere Dienstwagenbesteuerung im Deutschlandgeschäft einen Umsatzverlust von drei Prozent bedeuten. Das sagt Konzern-Chef Helmut Panke. "Nach den Erfahrungen mit der Einführung der Firmenwagensteuer 1996 schätzen wir, dass sich 20 Prozent unserer Firmen-Kunden für das nächst kleinere Modell entscheiden", so Panke gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". Ein dreiprozentiger Umsatzrückgang in Deutschland würde für den BMW-Konzern Einbußen von etwa 300 Millionen Euro bedeuten.

Der Steuersatz für die private Nutzung von Firmen- und Dienstwagen soll von 1,0 auf 1,5 Prozent angehoben werden. Die Autobauer protestieren seit Wochen gegen das Vorhaben. Panke sagte, Hersteller und Zulieferer müssten mit dem Verlust von 5000 bis 10.000 Arbeitsplätzen rechnen.

Auch von anderen geplanten Steuer- und Abgabenerhöhungen sieht sich BMW betroffen. Diese könnten den Konzern nach Pankes Schätzung 120 Millionen Euro zusätzlich im Jahr kosten. "Wir verlieren im internationalen Wettbewerb an Boden", sagte der Vorstandsvorsitzende.

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