Honda/Acura NSX Concept: Detroit 2013
— 16.01.2013
Blick in den neuen NSX
Honda zeigt auf der Detroit Auto Show 2013 ein Update seiner NSX-Studie. Erstmals gibt es offizielle Bilder vom Cockpit – und das konzentriert sich aufs Wesentliche.
Mit seinem überarbeiteten NSX Concept gewährt
Honda auf der
Detroit Auto Show 2013 neue Einblicke in die nächste Generation seines Supersportwagens. Das Außendesign der aktuellen Version hält sich eng an die 2012 in Detroit und Genf vorgestellte erste NSX-Studie. Mit klaren Linien will Honda die "dynamischen Proportionen" betonen, während "ausgefallene Details den Hightech-Charakter des futuristischen Boliden unterstreichen" sollen.
Honda gewährt auf der Detroit Auto Show 2013 erste Einblicke in das Cockpit der neuen NSX-Studie.
Dafür lässt
Honda nun erstmals ins Cockpit des neuen NSX blicken. Wie der Hersteller dazu mitteilt, hätten die Designer auch bei der überarbeiteten Neuauflage die "Synergie zwischen Mensch und Maschine" im Fokus gehabt. So würde der Fahrer klar im Mittelpunkt des Geschehens stehen (bzw. sitzen). Honda zufolge profitiere er dabei von einer hervorragenden Rundumsicht, einer perfekten Sitzposition und einem intuitiven "Simple Sports Interface", das die Bedienelemente auf ein Minimum reduziere solle.
Die äußere Erscheinung ist genauso flach und breit wie bei der 2012 vorgestellten ersten Studien-Generation.
Auf der NAIAS 2013 in Detroit hört das NSX-Update wie schon im Vorjahr auf den Namen
Acura NSX. Die Europapremiere der ansonsten baugleichen Studie folgt auf dem Autosalon Genf im März 2013 unter Honda-Label. Unter diesen beiden getrennten Bezeichnungen soll der serienreife V6-Benziner mit Sport-Hybridsystem inklusive Allradantrieb ab 2015 in Nordamerika und dem Rest der Welt, so auch in Deutschland, verkauft werden.
Legendärer Mittelmotor-Flachmann: Die Ur-Version des Honda NSX wurde von 1991 bis 2005 gebaut.
Das 4,33 Meter lange und 1,90 Meter breite NSX Concept ist gerade mal 1,16 Meter hoch. Der 3,7 Liter große V6-Benziner sitzt als Mittelmotor direkt im Nacken des Piloten. Seine Kraft leitet das Aggregat an die Hinterräder weiter. Unterstützt wird es von zwei Elektromotoren an den Vorderrädern. Bei Bedarf werden alle vier Räder angetrieben, zusätzlich können die Vorderräder einzeln beschleunigt und abgebremst werden. So sollen mit dem NSX besonders hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich sein. Für noch mehr Temposteigerung des Leichtbau-Konzepts sorgt ein im Doppelkupplungsgetriebe integrierter E-Motor. Beim Fahrwerk setzt der NSX auf Mischbereifung. Vorne drehen sich 19 Zöller mit 255/35er Reifen, hinten kommen 275/30er Pneus auf 20 Zoll großen Felgen zum Einsatz. Mehr
Honda Tuning.
Robin Hornig
Kommentar
Schon jetzt steht fest, dass der neue Honda/Acura NSX Erinnerungen an seinen berühmten Vorgänger wecken wird, der vor mehr als 20 Jahren auf den Markt kam. Der NSX war schon 1991 so ziemlich das Schärfste, was die Japaner jemals auf Räder stellten: Aluminium-Aufbau, 274-PS-Mittelmotor und ein Styling mit italienischem Akzent. Dazu eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h, in 5,9 Sekunden ging's auf Tempo hundert. Die Ausstattung war typisch japanisch, also komplett: Leder, Bose-System mit Tape-Laufwerk, Sechsgang-Getriebe – Anfang der Neunziger war das eine starke Ansage. Wenn die ersten Eindrücke vom Nachfolger nicht täuschen, hat sich das Warten gelohnt!
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Seit 2007 kündigt Honda einen NSX Nachfolger an, es werden Konzeptautos gezeigt, das Ding wird wohl nie in Serie gehen, angeblich soll er ab 2015 in den USA gebaut werden... wer es glaubt wird seelig, reines Marketing um Honda noch einen hauch sportlichkes Image zu erhalten, nachdem mittlerweile alle sportlichen Modelle gestrichen wurden, kein Civic Typ R mehr, kein Integra, kein S2000. Mittlerweile ist das Honda Neuwagenangebot langweiliger als das von vielen "unsportlichen" Automarken.
Seit 2007 kündigt Honda einen NSX Nachfolger an, es werden Konzeptautos gezeigt, das Ding wird wohl nie in Serie gehen, angeblich soll er ab 2015 in den USA gebaut werden... wer es glaubt wird seelig, reines Marketing um Honda noch einen hauch sportlichkes Image zu erhalten, nachdem mittlerweile alle sportlichen Modelle gestrichen wurden, kein Civic Typ R mehr, kein Integra, kein S2000. Mittlerweile ist das Honda Neuwagenangebot langweiliger als das von vielen "unsportlichen" Automarken.