Honda CR-V 2.0i LS

Honda CR-V 2.0i LS Honda CR-V 2.0i LS

Honda CR-V 2.0i LS

— 08.05.2002

Honda zeigt Größe

Geräumiger, stärker, variabler: Beim neuen CR-V setzt Honda konsequent auf Wachstum.

Komfort und Qualität

Vor sechs Jahren klangen CR-V (Compact Recreational Vehicle) und SUV (Sport Utility Vehicle) für uns noch nach böhmischen Dörfern. Mittlerweile hat Honda seinen CR-V über eine Million Mal verkauft, und wir benutzen das seltsame Kürzel SUV ganz selbstverständlich für kleine, leichte Freizeitautos. Wobei klein inzwischen eher relativ ist. Der neue CR-V wuchs gegenüber seinem Vorgänger in Länge, Breite und Höhe um jeweils knapp vier Zentimeter ...

Karosserie und Qualität ... und präsentiert sich damit innen jetzt endgültig so geräumig und variabel wie ein Van. Dazu steckt er voller guter Einfälle. Dort, wo sonst der Handbremshebel sitzt, findet sich ein praktisches klappbares Tablett. Im Fond lässt sich die geteilte Sitzbank längs verschieben und die Neigung der Lehne verstellen. Der Gepäckraum legte um 153 Liter zu, der Boden wurde etwas abgesenkt. So passen zwei Mountainbikes stehend rein – ohne die Räder zu demontieren. Und wie bisher lässt sich der herausnehmbare Kofferraumboden als Picknicktisch benutzen.

Motor und Fahrwerk

Fahrfreude und Antrieb Der Zweiliter- Benziner mit der Hondatypischen variablen Ventilsteuerung iVTEC leistet 150 (bisher 147) PS. Damit zieht der CR-V jetzt bei wenig Touren kräftiger durch und dreht, ebenfalls Honda-typisch, wie entfesselt. Trotzdem fehlt uns der Diesel, der frühestens in einem Jahr kommt. Weiterer Minuspunkt: Das Allradsystem spricht nach wie vor ruckelnd und zögerlich an.

Fahrleistungen Nicht nur für ein SUV geht der Honda ziemlich gut – zum Sportler wird er deshalb aber noch lange nicht.

Fahrwerk und Sicherheit Das verhindert auch das Fahrwerk, das sich dem Temperament des Motors nicht in jeder Situation gewachsen zeigt. Bei schnellen Richtungsänderungen wankt der CR-V, neigt zum Aufschaukeln und zu Lastwechseln.

Komfort Angenehme Kehrseite der weichen Abstimmung: hoher Federungskomfort.

Preis und Kosten Mit 24.000 Euro bewegt sich der CR-V 2.0i LS etwa auf dem Niveau von Toyota RAV4 (150 PS) oder Ford Maverick (124 PS).

Fazit und Technische Daten

Größe ist nicht alles, kann aber helfen. Wie beim neuen CR-V, dem das Wachstum gut getan hat. Sicher, auch der Vorgänger war nicht wirklich klein, doch der Neue hat von allem eben mehr: Platz, Variabilität, Leistung. Bleiben noch Fahrwerk und Allradsystem. Da kann Honda ja beim nächsten Qualitäts-Wachstum ansetzen.

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