Honda CR-V: Fahrbericht

— 24.08.2012

So tickt der neue Honda CR-V

Mitte November 2012 rollt die vierte Generation des Honda CR-V in Europa an den Start. Erstmals auch mit Frontantrieb. Wir sind das kompakte Japan-SUV gefahren.



Sie wollen hoch sitzen, gut aussehen und viel einladen – aber ins Gelände zieht es nur die allerwenigsten SUV-Piloten. Dieser Entwicklung trägt Honda jetzt einmal mehr Rechnung. Wenn die Japaner Mitte November 2012 die vierte Generation des CR-V endlich auch nach Europa bringen, wird der Wegbereiter der modernen SUVs fast 20 Jahre nach seiner Premiere deshalb gar vollends zum Softie. Schnittiger und schlanker gezeichnet, innen geräumiger denn je und erstmals auch mit Frontantrieb lieferbar, gibt er künftig den modischen Hochdachkombi mit dem eingebauten Panorama-Blick, der nur noch ausnahmsweise das Abenteuer sucht.

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Erstmals gibt es den CR-V auch ohne Allrad, der Preis soll dann knapp unter 27.000 Euro liegen.

Gleichzeitig wird er preislich neu positioniert. Um mehr Kunden anzusprechen, soll die abgespeckte Variante ohne Allradantrieb deutlich weniger als die bislang knapp 27.000 Euro für das Basismodell kosten. Und damit der CR-V auch ein wenig vom Premium-Trend profitiert, wird oben mit besonders üppig ausgestatteten Versionen ebenfalls ein wenig angestückelt. Zum Abstandstempomat mit Notbremsfunktion gibt es deshalb künftig jede Menge weiterer Extras wie ein schlüsselloses Zugangssystem, Hilfen für Spurführung und Spurwechsel, ein großes Panoramadach oder Bi-Xenon-Licht. Obwohl in Breite und Länge nahezu unverändert und sogar drei Zentimeter flacher als früher, bietet er innen spürbar mehr Platz. Schon vorn wirkt er deutlich luftiger und in der zweiten Reihe wachsen Knie- und Kopffreiheit. Aber am größten ist der Zuwachs im Gepäckabteil mit der gründlich abgesenkten Ladekante: Der Kofferraum wächst um 147 auf 589 Liter und ist jetzt einer der größten in diesem Segment. Bei der Materialsauwahl im Innenraum mangelt es aber an der Liebe zum Detail.

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Der neue Honda CR-V schluckt ordentlich: Bis zu 1669 Liter schluckt das Gepäckabteil des Japaners.

Wem das nicht reicht, der kann vom Heck aus mit einem Handgriff die beiden Hälften der Rückbank umfalten. Klack, klack, klack – dann fasst der CR-V sogar 1669 Liter und wird tatsächlich zum Kombi. Dazu gibt es Transportnetze in den Flanken, einen doppelten Ladeboden und zum ersten Mal eine elektrisch aufschwingende Heckklappe. Unter dem Blech ist der neue CR-V im Grunde ganz der Alte, steht auf der Plattform des Vorgängers und nutzt die bekannten Motoren. Weil allerdings kein einziges Bauteil unverändert übernommen wurde, rollt er nicht nur komfortabler und vor allem leiser über den Asphalt. Sondern mit optimierter Aerodynamik, reduzierter innerer Reibung, serienmäßiger Start-Stopp-Funktion für die Handschalter, einem Eco-Trainer für den Fahrer und einem leichterem Allradantrieb ist er auch deutlich sparsamer geworden: Bis zu zwölf Prozent weniger CO2-Ausstoß versprechen die Japaner für den 150 PS-Diesel und den jetzt 155 PS starken Benziner, der nun auf Wunsch auch als Fronttriebler angeboten wird. So kommt der immerhin bis zu 190 km/h schnelle CR-V im besten Fall auf einen Normwert von 5,6 und 7,2 Litern – nicht sensationell, aber auch nicht schlecht für ein Auto von bis zu 1,8 Tonnen.

Autor: Thomas Geiger

Stichworte:

Kompakt-SUV

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