CR-V, RAV4 und Qashqai im Test

Toyota RAV4 Honda CR-V Nissan Qashqai

Honda CR-V, Toyota RAV4, Nissan Qashqai: Gebrauchtwagen-Test

— 22.08.2015

Japan-SUVs – frisch wie Sushi

Die Kompakt-Kraxler aus Fernost sind die Mitbegründer des SUV-Booms. Was taugen die Pioniere im Alter? CR-V, RAV4 und Qashqai im AUTO BILD-Check.

Dass es nicht immer gerecht zugeht, weiß man auch in der Autobranche. 1990 präsentierte VW auf Basis des Golf II den Country. Mit Allradantrieb, mehr Bodenfreiheit und reichlich Offroad-Zierrat. Nur eben mit selbsttragender Karosserie statt obligatorischem Leiterrahmen und ohne echtes Geländetalent. Das Konzept floppte. Nur vier Jahre später, 1994, bemühte Toyota beim RAV4 eine sehr ähnliche Rezeptur – und landete einen Volltreffer. Auf einmal schmeckte deutschen Kunden die Kombination aus erhöhter Sitzposition und Pkw-Fahrverhalten. Der Pionier RAV4 läuft genau wie der kurze Zeit später erschienene Honda CR-V mittlerweile in der dritten Generation. Nissan zündete 2006 mit dem erfolgreichen Qashqai den Nachbrenner für den SUV-Trend, alle anderen zogen nach.

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Im Überblick: Alle News und Tests zu Honda CR-V, Toyota RAV4 und Nissan Qashqai

Fokus liegt auf Optik, Fahrleistungen und Verbrauch

Die vermeintlich bessere Übersicht relativiert sich schnell auf dem nächsten engen Supermarktparkplatz.

Heute ist gefühlt jedes dritte Auto auf unseren Straßen einer dieser Hochsitze mit Geländeoptik. Dafür, dass sie auch nur dort anzutreffen sind, sorgt das Konzept, das bis jetzt keine echten Geländeeigenschaften vorsieht. Geht es bei echten Kraxlern wie Mercedes G, Land Rover Defender oder Toyota Land Cruiser um Argumente wie Bodenfreiheit, Böschungswinkel, Untersetzungsgetriebe und Sperren, stehen bei RAV4 und Co Eigenschaften wie Optik, Fahrleistungen und Verbrauch im Vordergrund. Eben ganz Pkw. Nur höher und schwerer. Das gaukelt den Fahrern ein Gefühl von Sicherheit vor. Die vermeintlich bessere Übersicht allerdings relativiert sich schnell auf dem nächsten engen Supermarktparkplatz. Bei VW hat man längst neuen Anlauf genommen und bietet seit 2007 den Tiguan an, der es markentypisch sofort zum Topseller seiner Klasse brachte. Die Pioniere aber bleiben RAV4, CR-V und Qashqai.
Technische Daten
Honda CR-V Executive 2.2i-DTEC 4WD Nissan Qashqai 2.0 dCi Tecna 4WD Toyota RAV4 2.2 D-4D Executive 4x4
Motor Vierzylinder/vorn quer Vierzylinder/vorn quer Vierzylinder/vorn quer
Ventile/Nockenwellen 4 pro Zylinder/2 4 pro Zylinder/2 4 pro Zylinder/2
Hubraum 2199 cm³ 1995 cm³ 2231 cm³
Leistung 110 kW (150 PS) bei 4000/min 110 kW (150 PS) bei 4000/min 110 kW (150 PS) bei 3600/min
Drehmoment 350 Nm bei 2000-2750/min 320 Nm bei 2000/min 340 Nm bei 2000/min
Höchstgeschwindigkeit 190 km/h 190 km/h 185 km/h
0–100 km/h 9,6 s 10,5 s 10,2 s
Tank/Kraftstoff 58 l/Diesel 65 l/Diesel 60 l/Diesel
Getriebe/Antrieb Sechsgang manuell/Allrad Sechsgang manuell/Allrad Sechsgang manuell/Allrad
Länge/Breite/Höhe 4525/1820/1675 mm 4315/1783/1606 mm 4365/1815/1685 mm
Kofferraumvolumen 556-1532 l 410-1513 l 450-1752 l
Leergewicht/Zuladung 1687/473 kg 1643/442 kg 1670/520 kg
Was bei unseren Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer bei gebrauchten Honda CR-V, Toyota RAV4 und Nissan Qashqai außerdem achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den vollständigen Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.

CR-V, RAV4 und Qashqai im Gebrauchtwagen-Test

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Der vollständige Artikel ist ab sofort im unserem Online-Artikelarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden. Dieser Artikel handelt von folgenden Modellen: Honda CR-V 2.2i-DTEC 4WD, Nissan Qashqai 2.0 dCi 4WD und Toyota RAV4 2.2D-4D 4x4 (Gebrauchtwagentest).

Veröffentlicht:

07.08.2015

Preis:

1,00 €

Autor:

Malte Büttner

Fazit

Der RAV4 kann in der dritten Generation sein hohes Qualitätslevel nicht halten und wird vom Sorgenlos-Honda entthront. Der Qashqai altert schneller und fällt insgesamt etwas ab. Allerdings auf hohem Niveau. Empfehlenswert sind daher alle drei.

Stichworte:

SUV

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