Honda CR-Z: Erste Fahrfotos und Preise — 09.04.2010
Honda CR-Z unter 22.000 Euro
Honda hat die Preise für den CR-Z festgelegt und überrascht mit einem erstaunlich günstigen Einstieg. Außerdem zeigen die Japaner erste Fahrfotos ihres Hybridcoupés.
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Die mittlere Ausstattungsvariante CR-Z Sport startet bei 22.990 Euro und verfügt zusätzlich über Nebelscheinwerfer, einen Aluminium-Lederschaltknauf, Leder-Multifunktionslenkrad mit Audiofernbedienung, Aluminium-Sportpedale, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie abgedunkelte hintere Scheiben. Wer nochmal 1500 Euro drauflegt, bekommt mit der Top-Ausstattung GT eine Ambientebeleuchtung im Innenraum, Bluetooth-Freisprechanlage, Alarmanlage, Tempomat, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor, Xenon-Scheinwerfer und ein Hochleistungsaudiosystem samt Subwoofer im Kofferraum dazu. Das CR-Z Coupé soll aus der Sicht von Honda das derzeitige Image von Hybriden radikal verändern. Das beginnt beim Design. Die Keilform, die tief heruntergezogene Motorhaube und die breite Spur lassen den Honda athletisch wirken und erinnern stark an den Kultflitzer CRX. Die leicht geneigte Dachlinie unterstreicht seinen sportlichen Charakter.
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Das Sechsgang-Schaltgetriebe ist fahrerorientiert ausgelegt und soll zusammen mit dem IMA-Hybridsystem für hohe Elastizität bei gleichzeitig niedrigen Emissionen sorgen. Als erster Hybrid weltweit kommt der CR-Z mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe. Das Fahrwerk wurde maßgeschneidert. Eine dreistufige Fahrdynamikregelung gibt dem Fahrer die Möglichkeit, das CR-Z Coupé individuell auf Fahrspaß, Spritsparen oder einen Kompromiss aus beidem einzustellen. Der Radstand des CR-Z ist kürzer als der des Insight, dazu ist er leichter. Das soll das Sportcoupé deutlich agiler machen als den fünfsitzigen Bruder. Innen hat die Serienversion viel von der CR-Z-Studie übernommen. In der europäischen Version bekommt das CR-Z Hybrid-Sportcoupé Tagfahrleuchten mit acht LEDs und eine flexible 2+2-Sitzkonfiguration, bei der hinten allerdings am ehesten Kinder Platz haben. Marktstart in Deutschland ist Mitte 2010. Dazu sollen Instrumente in 3D-Optik den Fahrer informieren.Kommentar verfassen
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Kommentare zum Artikel (67)
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Wie schön so einen Hybrider doch für das Gewissen ist. Kaum hat ein Benziner einen kleinen E-Motor mit drin ist alles gut. 5L ECE Verbrauch dürften wohl realistische 6L für Otto-Normalfahrer bedeuten. Ich fahre meinen Erdgas Turbo Zafira der viel schwerer ist, mehr Leistung und Drehmoment hat mit etwas über 6kg Erdgas (im Kurzstreckenbetrieb). Also ist der Zafira mit viel weniger Schadstoffen unterwegs. Die beiden Fahrzeuge kann man nicht vergleichen, aber es zeigt wie wenig es braucht um auch in der Presse als Geil bezeichnet zu werden, die wirklichen Alternativen aber werden totgeschwiegen.
Mir gefällt das Gerät eigentlich ganz gut, aber der Preis... Selbst im Vergleich zur hausinternen Konkurrenz (Insight, Civic Hybrid) kann sich der CR-Z IMO zu dem Kurs nicht deutlich genug absetzen. Und dank Rabattschlacht landet das Gerät bei ~ 23k EUR doch sehr in der Nähe von zB nem BMW 118d der alles besser kann (ausser gut aussehen ;).
Ein Hausfrauen- und Sekretärinnenporsche erster Güte, da wird sogar der TT blaß...
Mir gefällt der Wagen, vorallem wegen dem Schaltgetriebe, ähnelt ziemlich der erste generation vom Insight. Aber 5L verbrauch finde aber schon ziemlich viel. Wenn man bedenkt das der Inisght mit 4,4 angegeben ist. Ich vermute mal das manuel- schaltgetriebe macht den verbrauchs wert zu nichte.
Mal gucken in 4 Jahren vieleicht als Gebrauchtwagen.
@Steve huber:
CVT-Getriebe benutzen als Kupplung meist einen Wandler, verbrauchen dann auch mehr als vergleichbare Modelle mit Handschaltung (z.B. Toyota iQ). Vor allem bei konstanter Geschwindigkeit (oder eben mit Unterstützung durch einen E-Motor) sind CVT-Getriebe sparsam, weil dann die Drehzahl weit abgesenkt wird und der Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors steigt. Sehr sparsam können auch automatisierte Schaltgetriebe sein, wie bei Opel oder Toyota.