Head-up-Displays zum Nachrüsten im Test

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HUD: Head-up-Displays im Test

— 27.07.2017

Head-up-Display-Kits im Check

Kopf hoch: AUTO BILD hat sechs Head-up-Display-Kits zum Selbsteinbauen zwischen 23 und 99 Euro getestet.

Hightech fürs Auto: Immer mehr Hersteller bieten ein sogenanntes Head-up-Display (HUD) an. Diese Systeme projizieren wichtige Fahrdaten sowie Navi-Anweisungen auf die Frontscheibe und damit ins Sichtfeld des Fahrers. So kann der seinen Kopf oben und den Blick auf der Straße halten. Die Cockpitanzeigen sind allerdings teuer: So verlangt BMW dafür im 3er stolze 980 Euro. Deutlich günstiger sind Nachrüstsysteme. Lohnt sich der Kauf?
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Der Informationsumfang der HUDs ist enorm

Technisch handelt es sich dabei meistens um LED-Anzeigen, die ihr Bild auf eine Folie spiegeln, die auf die Windschutzscheibe geklebt wird. Beim Anbringen herrscht großes Rätselraten: Wo soll die Folie hin? Richtig installiert, verblüffen die HUDs nach der Verbindung mit der On-Board-Diagnose-Buchse (OBD II) mit riesigem Informationsumfang: Neben Tempo und Kilometerstand geben sie Schaltempfehlungen zum Sprit sparen und fordern auf langen Fahrten zur Pause auf. Via Bluetooth eignet sich das getestete Lescars-Gerät sogar als Diagnose-Tool. Nutzer sollten jedoch prüfen, ob die Modelle mit dem Datenbus des Autos kommunizieren. Achtung: Helle Farben und volle Displays erschweren die Lesbarkeit. Über deutlicher erkennbare Anzeigen verfügen die einfachen Lösungen von Valeo und X-Parts: Sie bieten nur eine GPS-Geschwindigkeitsanzeige samt Tempowarner und werden über die 12-Volt-Steckdose mit Strom versorgt. Simpel und clever: das System von Mpow, das das eigene Smartphone in ein HUD verwandelt. Dazu wird das Handy auf einer rutschfesten Matte vor eine reflektierende Scheibe gelegt. Per App mit HUD-Funktion lässt es sich nun auch als Navi nutzen – echte Hightech zum Lowcost-Preis.

Mehr zu den Stärken und Schwächen der sechs Modelle gibt es in der Bildergalerie.

Head-up-Displays zum Nachrüsten im Test

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# Head-up-Displays  
1.

Mpow Head Up Display Model MHD1

Preis: 29,99 Euro
AUTO BILD Urteil: 4/5

 
2.

Valeo Speed Visio Nomad Head-Up-Display

Preis: 74,99 Euro
AUTO BILD Urteil: 4/5

 
3.

Lescars Head-up-Display HUD-55C.bt

Preis: 69,90 Euro
AUTO BILD Urteil: 3,5/5

 
4.

X-Parts GPS HUD Speed Display

Preis: 99,- Euro
AUTO BILD Urteil: 3/5

 
5.

Excelvan Auto HUD Display Projektor

Preis: 22,99 Euro
AUTO BILD Urteil: 3/5

 
6.

BW New Universal 5.5" A8 HUD

Preis: 61,21 Euro
AUTO BILD Urteil: 2,5/5

 
Autor:

Christian Bruns

Fazit

Head-up-Displays können das Autofahren komfortabler, vor allem aber auch sicherer machen. Ganz wichtig ist es, die Projektion im Sichtfeld zu positionieren, da der Blick sonst doch wieder abgewendet werden muss. Simple Anzeigen wie von Valeo lassen sich besser ablesen als unnötig überfrachtete Displays.

Stichworte:

Head-up-Display

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