Hummer auf der SEMA 2008 — 27.10.2008
Hummer mit neuem Rüstzeug
General Motors ist nach wie vor auf der Suche nach einem Käufer für die schwer gescholtene Marke Hummer. Dennoch blasen die Amis kein Trübsal. Drei Hummer-H3-Konzepte zeigen die Vielseitigkeit des Mammut-SUV.
Mit dem
Hummer erreichte der SUV-Boom seine Höhepunkt – und mit ihm soll er zu Ende gehen? Von wegen. So schnell lässt sich General Motors das Lenkrad nicht aus der Hand nehmen. Auf der Anfang November beginnenden
SEMA-Show im Spielerparadies Las Vegas zeigt der US-Autobauer drei Hummer-Konzepte, die mit ihren Eigenschaften unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Den Anfang macht der Hummer H3T Weekend Warrior auf Basis des 2009er
H3T. Die Studie ist für allem für Freizeit-Junkies und Outdoor-Sportler gedacht. Angetrieben wird der in Baja-Orange-Metallic glänzende Warrior vom modifizierten 5,3-Liter-V8 mit 370 PS (Serie 300 PS). Hinter der Doppelkabine mit Platz für fünf Insassen wartet eine praktische Ladefläche mit Aufnahmen für Freizeit-Zubehör, beispielsweise einem Motocross-Bike.
Leser des US-Magazins "Four Wheeler" halfen beim Design des H3 Alpha Trailhugger.
Der
H3 X Alpha folgt mehr dem Understatement-Anspruch. Mit 18-Zoll-Rädern, der gedeckten Außenfarbe im Granitton und diversen Chromapplikationen bestärkt Hummer die gestiegene Wertigkeit des X Alpha. Letztere wird durch Lederapplikationen im Innenraum, orangen Nähten und einem Mutlimedia-Entertainment-System mit Bildschirmen in den Kopfstützen untermalt. Die Nachhut im Hummer-Dreiersgespann bildet der H3 Alpha Four Wheeler Project Trailhugger. Das ebenfalls auf dem im kommenden Jahr erscheinenden H3T basierende
SUV ist der Gelände-König des Konzept-Trios. Der matt-rote Trailhugger entstand in Zusammenarbeit mit dem US-Offroad-Magazin Four Wheeler und verfügt über einen Dachträger, Zusatzlampen und einer Seilwinde. Schwarz lackierte 16-Zoll-Räder mit BFGoodrich-Offroad-Bereifung trimmen den H3 Four Wheeler zum waschechten Schlammwühler. Der Haken:
Hummer hat nicht vor, mit den drei Studien auf Kundenfang zu gehen. Vielmehr sollen verschiedene Komponenten für den Zubehörmarkt übernommen werden.