Hummer H2 SUT Jumbo XXL von Geiger — 08.12.2008
Familie Goliath
Der Hummer H2 SUT Jumbo XXL von Geiger will hoch hinaus. Dank eines höhergelegten Fahrwerks, wächst das ohnehin nicht zierliche Ami-SUV in der Höhe von 2,08 Meter auf stattliche 2,33 Meter.
US-Car-Importeur Karl Geiger ist für schnelle und vor allem tiefergelegte V8-Boliden bekannt. Bei dem fast 400
PS starken Geiger Jumbo XXL hat er jetzt eine – zumindest für deutsche Verhältnisse – kuriose Idee umgesetzt. Statt wie üblich den Fahrzeugschwerpunkt abzusenken und das Chassisi tieferzulegen, lastete Karl Geiger den
Hummer H2 SUT kurzerhand auf. Heißt: Er legte den Hummer mit einem speziellen Fahrwerk um 25 Millimeter höher. 20-Zoll-Räder und grobstollige Offroadreifen perfektionieren den krassen Look des ungewöhlichen Monstrums. Verständlicherweise hat nach dem Umbau so ziemlich jeder durchschnittlich Gewachsene mehr oder weniger Probleme beim Einsteigen. Nicht aber die Person, für die GeigerCars den Jumbo XXL aufgebaut hat: Jumbo Schreiner, Zweimetermann und begnadeter XXL-Tester für diverse TV-Formate. Und wenn sich jemand mit dem Thema Extra-Large auskennt, dann er.
Zwischen Reifenoberkante und Fahrzeugchassis ist jetzt richtig viel Platz.
Bei der Basis für den XXL-Hummer bediente sich Karl Geiger bei einem Hummer H2 SUT (Sports Utility Truck). Der, wie Mister US-Cars selbst sagt, seltenen Hummer-Version mit offener Ladefläche. Warum selten? Nun, die schicke Transportplattform ist zu fast nichts zu gebrauchen. Nach der Auflastung durch
GeigerCars schränkt sich der Nutzfaktor noch einmal merklich ein. Zum Beladen ist dann nämlich ein kleiner Kran notwendig. Unter der Haube des H2 SUT werkelt ein mit Benzin oder Autogas betriebener 6,2-Liter-Vortech-V8 mit potenten 397 PS und 574 Newtonmeter maximalem
Drehmoment. Im Inneren der rollenden Festung macht sich eine schwarze Volllederausstattung auf elektrisch einstellbaren Sitzen breit. Die Zweizonen-Klimaautomatik sorgt für wohltemperierten Reisekomfort, ein Rückfahrsystem mit Kamera für mehr Sicherheit. Das hat natürlich seinen Preis: Für 96.000 Euro können sich Interessierte den entscheidenden Höhenvorteil im Verkehr vor die eigene Garage stellen.