Hummer H2

Hummer-Verkauf droht zu platzen

— 24.02.2010

Chinesische Regierung dagegen

Möglicherweise wird aus dem Hummer doch kein Chinese. Laut der "Financial Times" hat die chinesische Regierung den Deal untersagt, weil der Geländewagen Chinas Umweltschutz-Ziele verschlechtere.

(dap/bp) Der Verkauf der angeschlagenen amerikanischen Geländewagenmarke Hummer nach China steht auf der Kippe. Die Regierung in Peking habe die Erlaubnis für das Geschäft verweigert, schreibt die "Financial Times" am 23. Februar 2010. Experten vermuten, dass sich die Behörden vor allem am hohen Spritverbrauch der massigen Autos aus dem GM-Konzern stören. Dies widerspreche dem Ziel, die Umweltverschmutzung in China zu senken. Bereits während der Verhandlungen stand das Geschäft unter keinem guten Stern. Behördenvertreter zweifelten hinter vorgehaltener Hand daran, dass der Käufer "Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co" über die nötige Erfahrung verfüge, Hummer zu steuern. Das wenig bekannte Unternehmen verdient sein Geld mit dem Maschinenbau.

Im Überblick: Alles News und Tests zu Hummer

General Motors (GM) und Sichuan Tengzhong hatten im Oktober 2009 den Kauf verkündet. Das Geschäft ist nach Medienberichten zwischen 150 und 200 Millionen Dollar schwer. Hummer brockte GM zuletzt Verluste ein, der Absatz war angesichts hoher Spritpreise und der Wirtschaftskrise eingebrochen.

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