Hybrid-Allianz zwischen BMW, DC und GM

Hybrid-Allianz zwischen BMW, DC und GM

— 08.09.2005

Synergien gegen Toyota

BMW will den Japanern zusammen mit DaimlerChrysler und GM die Vorherrschaft im Hybridsegment streitig machen.

Drei gegen Toyota: DaimlerChrysler, General Motors (GM) und BMW entwickeln künftig gemeinsam Hybrid-Antriebe, um die Vorherrschaft des japanischen Automobilkonzerns in diesem Bereich zu brechen. Die drei Unternehmen sind eine Allianz gleichberechtigter Partner eingegangen – das Antriebssystem soll im "GM, DaimlerChrysler and BMW Hybrid Development Center" in Troy nahe Detroit entwickelt werden. Die Allianz ist für weitere Partner offen.

Ziel ist es, ein Hybridantriebssystem zu entwickeln, das den Verbrauch senkt, "ohne Kompromisse bei den Fahreigenschaften eingehen zu müssen". Während die technische Basis identisch sein wird, werden die drei Autobauer den Antrieb individuell den jeweiligen markenspezifischen Anforderungen anpassen, hieß es weiter. "Mit der Beteiligung der BMW Group in der Kooperation gewinnen wir einen weiteren kompetenten Partner", sagte Tom Stephens, Vizepräsident bei GM Powertrain.

Derzeit ist der Hybrid vor allem in den USA wegen verschärfter Umweltauflagen gefragt. Erfolgreichster Hersteller ist Toyota. Die Japaner setzten in den USA frühzeitig auf diese Technologie und feiern bereits mit dem Prius Absatzrekorde. Toyota plant zehn neue Modelle mit der Kombination aus Elektroantrieb und Verbrennungsmotor und will den Absatz innerhalb von zehn Jahren von heute 300.000 auf dann eine Million Hybridautos steigern. Die neue Allianz, die DaimlerChrysler und General Motors bereits am 22. August 2005 gegründet haben, wird vor 2007 kein serienreifes Modell hervorbringen.

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