Hymer Lady Camper: Womo von und für Frauen

Hymercar Lady Camper: Womo von und für Frauen

— 20.03.2015

Lasst Frauen ran!

Zwölf Azubinen bei Womo-Hersteller Hymer haben ein Reisemobil für Frauen entwickelt. Mit viel Rosa und Bling-Bling – und cleveren, serienreifen Ideen.

Brombeerfarbene Sitze, Prosecco, Nagellack: eine echte Mädchengondel. Mit cleveren Ideen!

Ein pinkfarbener, stilisierter High Heel als Logo, rosa Streifen: Hier kommt der Lady Camper! Entworfen haben ihn zwölf Frauen zwischen 18 und 25 Jahren, die derzeit bei Reisemobil-Spezialist Hymer in der Ausbildung sind. Böse Zungen mögen behaupten, dass der Lady Camper mit seinen bunten LED-Lichterketten und rosa Streifen den rollenden Bordellen an Autobahnauffahrten nicht unähnlich ist. Oder dass er mit Schuhschrank, Schminktisch und Prosecco-Bar nun wirklich volle Brumme in die Klischeekiste grätscht. Tja und? Nur weil das Ganze wie ein Barbie-Mobil aussieht, heißt es noch lange nicht, dass hier nicht viele clevere Ideen drinnen stecken.

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Aus eins mach zwei: Der im normalen Cape Town einteilige Schrank besteht aus zwei austauschbaren Modulen.

Nimmt man nämlich die rosa Brille ab, offenbaren sich einige durchaus sinnige Einrichtungslösungen für den auf dem VW Bus aufbauenden Hymercar Cape Town, der die Basis für den Lady Camper ist. Einige werden sogar laut Sprecherin Ramona Rolser in Serie gehen! Zum Beispiel haben die jungen Frauen den einteiligen Schrank auf der Fahrerseite in zwei Module geteilt, dessen einzelne Komponenten sich einfach und schnell herausnehmen und austauschen lassen. Im Falle des Lady Campers können so wahlweise ein Keramik-WC, eine Minibar mit Schmuck- und Schminkfach und einem großen Spiegel oder auch ein Kleiderschrank mitgenommen werden. Letzterer ist so hoch, dass die Lieblingsklamotten darin sogar aufgehängt werden können.

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Fast noch wichtiger ist für Frau aber ein Schuhschrank – und den haben die Azubinen im Bereich der Schiebetür untergebracht. Clever: Über dem Puschenregal kann entweder ein fünfter Sitz oder ein zusätzliches Staufach montiert werden. An der Rückenlehne des Beifahrersitzes hängt eine Utensilientasche. Diese Idee ist nicht neu, aber gut.

Die dreigeteilte Bettkonstruktion ist zum Patent angemeldet

Das dreiteilige Bett unterm LED-Sternenhimmel ist zum Patent angemeldet und soll ab Werk verbaut werden.

Sehr innovativ und laut Ramona Rolser sogar bereits zum Patent angemeldet ist dagegen die Idee der Bettkonstruktion im Lady Camper, die ebenfalls künftig ab Werk verbaut werden soll: Anders als beim Hymercar Cape Town ist das Dachbett nicht ein-, sondern dreiteilig. Das habe den Vorteil, dass die Stehhöhe nicht im gesamten Fahrzeug beeinträchtigt wird, wenn jemand schlafen möchte, sagen die Auszubildenden – je nach Bedarf kann die Matratze nämlich in Teilen hoch- oder runtergeklappt werden. Und obendrüber leuchtet ein LED-Sternenhimmel. Hach! Ein bisschen Romantik muss bei aller Praktikabilität schließlich auch sein.

Die Frauen wollen an ihrem Projekt weiter feilen, vor allem an den Stauraum-Lösungen, die in der jetzigen Form so noch nicht ab Werk verbaut werden können. Noch! Ramona Rolser: "Unsere Technischen Produktdesignerinnen werden diese noch weiter so optimieren, dass sie auch serienmäßig verbaut werden können."

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Autor: Maike Schade

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