Hyundai Coupé von Jens Morche

Hyundai Coupé Typ GK von Jens Morche Hyundai Coupé Typ GK von Jens Morche

Hyundai Coupé von Jens Morche

— 07.07.2006

Weißer Hai

Mit seinem perlmuttweißen Coupé ist Jens Morche der unangefochtene Hyundai-Star Deutschlands. Kein Wunder.

"Shark Kit" und Perlmutt-Glanz

Es ist noch nicht lang her, da war die Marke Hyundai in der deutschen Tuningszene gar nicht vertreten. Erst mit den günstigen und relativ formschönen Coupés samt V6-Motoren wurden die Koreaner für die Szene interessanter. Jedoch außer ein paar wilden Heckspoilern und großen Rädern gab es nix zu bewundern. In den letzten beiden Jahren dann machten uns die Amerikaner, Engländer, Franzosen und Spanier vor, wie man auch aus einem Hyundai Coupé einen Szenestar machen kann.

Das hat auch Jens Morche in Bitterfeld mitbekommen. Am nahe liegenden Flughafen besorgte er sich diverse ausländische Tuning-Blätter und fand immer mehr Gefallen an einem Hyundai. Zumal bei ihm um die Ecke schon lange ein günstiges Coupé stand. Und als Jens bei Ebay noch ein "Shark Kit"-Spoilerpaket aus Japan sah, war die Entscheidung zum Kauf gefallen.

Exterieur Das schwarze Coupé Baujahr 2003 wurde zunächst von ein paar Dellen und kleinen Rostflecken befreit. Mittlerweile traf auch der bei Ebay ersteigerte Body-Kit ein. Der SC2 genannte Kit, bestehend aus Haifischmaul-Frontstoßstange, Heckschürze, Seitenschweller und Kotflügelverbreiterung hinten konnte nun montiert werden. Weil die Teile nicht genau paßten, mußte mit GFK etwas nachgeholfen werden. Und da Jens einmal beim Modellieren war, kreierte er in die Heckschürze unterhalb des Kennzeichens eine markante Nebelschlußleuchte vom Mazda RX-8.

Als dann noch Seitenblinker, Heckscheibenwischer und Schlösser verschwunden waren, konnte sich Jens mit seinem Lackierer an die Wahl der neuen Außenfarbe machen. Kataloge von House of Kolor, VW und Opel wurden stundenlang gewälzt. Jens wollte aber eine helle Farbe mit Blau-Touch. Freund Daniel kam auf die entscheidende Idee: Perlmuttweiß. Der Lackierer mischte extra noch etwas mehr Blau in die Farbe und besprühte den Hyundai mit mehreren strahlenden Schichten.

Interieur, Räder/Chassis und Facts

Interieur: In diesem Zustand und mit Serien-Alus rollte Jens noch vier Wochen durchs Land. Dann kam für das Coupé der Winterschlaf. Für die kalten Monate ins neue Jahr nahm sich Jens den Innenraum vor. Der sollte der Außenhaut in nichts nachstehen. Ein befreundeter Sattler bezog zunächst als Probe das Lenkrad mit Bi-Color-Leder. Die Arbeit gefiel Jens sehr gut, und so ließ er anschließend Sitze, Rücksitzbank, Türen, hintere Seitenteile und die Heckklappe mit gleichem Material beziehen.

Viel heftiger wurde im Kofferraum gearbeitet. Man entwickelte einen Kofferraumausbau in GFK, lackierte ihn in Wagenfarbe und pflanzte zwei Subwoofer und Verstärker ein (zwei Mono-Blöcke Audison VRX 1.500.2 CS und eine Sechs-Kanal-Audison). Nicht weniger wild sehen die Doorboards aus. Darin befinden sich nun je ein 16er mit Hochtöner und je zwei Kickbaß-Lautsprecher. Das ganze verziert mit einem Tribal aus GFK, in Schwarz lackiert. Für die Show und DVD-Abende wurden noch ein Zehn-Zoll-Monitor in die Heckklappe und im Dachhimmel ein Sieben-Zoll-Deckenmonitor von Alpine installiert.

Räder/Chassis: Vor dem ersten Tuningtreffen 2006 wurden beim Hyundai noch fehlendes Räder- und Fahrwerk sowie ein paar Extras komplettiert. Jens entschied sich für die Kombination KW-Gewindefahrwerk Var. 3 und Löwenhart Racinghart CR in 8,5 und 9,5x19 Zoll. Darauf sind Yokohama Paradas in 215/35 und 225/35 gespannt.

Um die beiden Auspuff-Aussparungen in der Heckschürze zu füllen, kreierte Jens eine Eigenbauanlage mit Universal-Endtöpfen. Für den schönen Schein tauschte er die Serien-Leuchten gegen einen Satz Klarglas-Teile von Shark Racing Japan. Für einen noch böseren Blick, passend zur Haifischmaul-Schürze, installierte er schwarz getönte Frontscheinwerfer.

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