Hyundai Curb auf der Detroit Auto Show 2011 – UPDATE — 11.01.2011
Krosser Koreaner
15 Modelle will Hyundai bis 2015 anbieten. Mit der Crossover-Studie Curb treiben die Koreaner ihr Vorhaben ordentlich voran. Das Konzept steht auf der Detroit Auto Show 2011 neben dem neuen Coupé Veloster.
Auf eine Blick: Alles News und Artikel zur Detroit Auto Show 2011
Das Konzept steht auf 22-Zoll-Fünf-Speichen-Rädern, deren Profil passend zum Interieur gelb gefärbt ist. Die schlanken Scheinwerfer und Heckleuchten sollen optisch in das Auto eintauchen und die Illusion erzeugen, dass sie direkt mit dem Motor- bzw. Innenraum verbunden sind. Türgriffe gibt es nicht. Den Curb entert man durch die Berührung eines Touchpads. Beim Start knipst der Curb der Reihe nach eine Batterie von LEDs an. Einer für den großen Auftritt eben. Neben allen optischen Spielereien am Exterieur, dient das Konzept auch als Prüfstand für die neue Blue Link-Technologie zur Fahrzeug-Konnektivität. Denn die Generation Y, so Hyundai, wolle jederzeit Zugang zu Smartphone & Co haben. Eine typische Situation, in der die neue Technologie Großes zu leisten vermag, soll so aussehen: Während der Fahrer – Blue Link sei Dank – seinen Lieblingssender hörend durch die Stadt cruist, bekommt er einen Anruf von einem Freund, der ihm verrät, dass er sich gerade am hippsten Spot der Stadt befindet. Blue Link zeigt dem Fahrer den Standort des Anrufenden als einen "Point of Interest" an und sagt dem Navi Bescheid. Am Hotspot angelangt, informiert es noch schnell ausgewählte Freunde aus diversen sozialen Netzwerken mittels einer speziellen Website vom aktuellen Aufenthaltsort.Überblick: News und Tests zu Hyundai
Der Innenraum steht ganz im Zeichen der verbindenden Kommunikation. "Das Ziel war, sicherzustellen, dass sich die Passagiere untereinander und mit der städtischen Umwelt verbunden fühlen", erklärt Designer Bradley Arnold. Geleistet werden soll das unter anderem durch ein großes Acryl-Display mit mehreren Zonen, auf dem Informationen zwischen den Passagieren weitergegeben werden. "Wie ein Fluss" fließt dieser Strom an Informationen aus dem Kombiinstrument über die Mittelkonsole zu den Rücksitzen. Damit der Fahrer die Augen nicht von der Straße wenden muss, gibt es ein Head-up-Display, das sowohl die Navigation als auch das Geschehen im rückwärtigen Verkehr darstellt. Auch Infos zur Fahrzeugdiagnose, Download-Anwendungen und Video-Telefonate können so dargestellt werden. Unter anderem durch die Wabenstruktur der A-Säulen soll ein fließender Übergang zwischen Innen und Außen geschaffen werden. Die Sitze sind aus einem extrem dünnem Material gefertigt, wie es auch für Boardshorts verwendet wird. Auf diese Weise erhöht sich der Platz im Innenraum.
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Kommentare zum Artikel (2)
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Gefällt mir - bis auf die Gestaltung der Kühlerattrappe - diese sollte einfacher sein.
Also die Koreaner können echt keine Studien wie die Japaner zaubern, das teil ist wirklich nicht besonders schön. Da passt ja rein gar nichts zusammen, einfach so hingeklatscht und dann schauen wie es beim Publikum ankommt!