Hyundai-Händler

Hyundai Deutschland

— 02.12.2011

Vertretung komplett umgekrempelt

Hyundai will bei seinem Wachstumskurs auch in Deutschland selbst am Ruder stehen. Deshalb wird das Geschäft hierzulande umstrukturiert. Kunden sollen keine Auswirkungen spüren.

Die Schweizer Emil Frey Gruppe hat ihre Mehrheitsbeteiligung an Hyundai Motor Deutschland (HMD) an die globale Hyundai Motor Company verkauft. HMD-Geschäftsführer Werner Frey wird zum 1. Januar 2012 abgelöst, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. Der Verkauf der Anteile von 64,7 Prozent ist laut Hyundai seit Längerem geplant. "Wir wollen künftig stärker in den deutschen Markt investieren", so Unternehmenssprecherin Claudia Kasper. Das sei nur möglich, wenn der koreanische Hersteller die Marktverantwortung selbst übernehme. Unternehmenssitz und Mitarbeiterzahl bleiben von der Übernahme unberührt, auch für Kunden hat die Umstrukturierung keine Auswirkungen.

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Die Emil Frey Gruppe war seit 1999 mehrheitlicher Anteilseigner von HMD. In den vergangenen Jahren wurde Deutschland nach Korea und den USA der drittwichtigste Markt für Hyundai. Von Januar bis Oktober 2011 haben die Koreaner mit 73.105 verkauften Autos erstmals Peugeot hinter sich gelassen. Im Jahr 2015 streben die Koreaner 100.000 verkaufte Einheiten in Deutschland an.

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