Hyundai i-flow in Genf (Update)

Hyundai i-flow auf dem Genfer Autosalon 2010 (Update)

— 04.03.2010

Kommt so der Sonata-Nachfolger?

Der Hyundai Sonata bekommt einen Nachfolger. Die Koreaner zeigen erste Bilder vom dynamisch gestylten HED-7 i-flow. Aktuell steht das neue Konzept auf dem Genfer Autosalon 2010.

Alles im Fluss bei Hyundai: Der koreanische Hersteller kündigt einen Nachfolger für die Mittelklasse-Limousine Sonata an. Auf dem Genfer Autosalon 2010 gewährt Hyundai erste Ausblicke auf die neue Studie. Am Concept HED-7 i-flow, so die etwas kryptische Bezeichnung des Zukunftsprojekts, kann man sich nicht satt sehen – es macht Appetit auf mehr: Aus dem etwas biederen Sonata wird ein dynamisch gestylter Viertürer mit fließenden Formen und coupéhaft abfallender Dachlinie. Die im europäischen Designstudio in Rüsselsheim entstandene Studie repräsentiert die Hyundai-Formensprache "Fluidic Sculpture" durch ein Wechselspiel aus konkaven und konvexen Flächen. Verantwortlich für den Look ist Chefdesigner Thomas Bürkle, der auch schon die Blechkleider der Modelle i20, i30 und ix35 geschneidert hat.

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An den biederen Soanta erinnert hier nichts mehr, der HED-7 setzt auf Kurven satt.

Anfang 2011 wird die Serienversion des i-flow auf den deutschen Markt kommen – zunächst als Kombi, später auch als Stufenheck. Die Studie wird von einem neuen Diesel-Hybrid mit 1,7 Litern Hubraum befeuert. Der Spritverbrauch soll bei rund drei Litern auf 100 Kilometer, die CO2-Emission bei 85 Gramm pro Kilometer liegen. Der HED-7 ist 4,78 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,42 Meter hoch und soll das D-Segment bereichern. Die Studie ist voll auf optimale Aerodynamik getrimmt: So sorgen beispielsweise ein adaptiver Frontspoiler und strömungsgünstige Schwellerleisten für wenig Luftwiderstand. Völlig neue Wege geht Hyundai beim Leuchtendesign. Dioden sollen visuelle Spannung verleihen, tatsächlich leuchtet die Studie im Dunkeln wie ein Weihnachtsbaum. Das große Glasdach mit integrierten Solarzellenverbindet sich mit Front- und Heckscheibe zu einem ganzheitlichen Designelement.

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Üppige Beleuchtung: Im Dunkeln macht die Studie auf Batmobil.

Innen soll der HED-7 i-flow den Gesetzen der Bionik folgen, also Vorlagen aus der Natur nutzen und im Auto umsetzen. Neuartige Materialien des Entwicklungspartners BASF bei den Sitzen und der Mittelkonsole sparen Platz und Gewicht, von Solarzellen angetrieben breiten sich bei Sonneneinstrahlung über den Köpfen der Fahrgäste schattenspendende Flächen aus. Hier fließen die Linien, Teile der Sitze sind transparent gestaltet. Der geteilte, im zentralen Blickfeld liegende Bildschirm reagiert nicht nur auf Berührung, sondern auch auf Gesten von Fahrer oder Beifahrer. Unabhängig vom Fahrer kann der Beifahrer die Reiseroute planen oder zur Unterhaltung aus einem Medienprogramm wählen. Auch auf der Oberfläche des Armaturenbretts befinden sich Solarzellen, die indirekt beleuchtet sind. Je nach Stimmung kann der Fahrer die umlaufende Illuminationsleiste in verschiedene Farben hüllen. Mal sehen, wieviel von der High-Tech-Einrichtung es ins nächste Sonata-Modell schafft.

Autoren: Jan Kretzmann,

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