Hyundai i10 LPG: Fahrbericht

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Hyundai i10 LPG: Fahrbericht

— 01.08.2014

So fährt der i10 mit Gas

Hyundai will mit einer Flüssiggas-Variante des i10 den Sparfuchs im Kunden locken. Rechnet sich der bivalente Koreaner? Das klärt der Fahrbericht.

Gas geben und Geld sparen, das klingt verlockend für jeden Autofahrer, der auch die Kosten im Blick hat. Mit dem Hyundai i10 in der bivalenten, also mit zwei Antrieben ausgestatteten Variante, geht das. Ein Druck aufs Knöpfchen, und schon schaltet der kleine Koreaner vom Benzin- in den günstigeren Flüssiggasbetrieb um. So ergibt sich eine Kostenersparnis von über 2,20 Euro pro 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß sinkt auf saubere 84 g/km.

Der kleine Dreizylinder braucht hohe Drehzahlen

Per Knopfdruck wechselt der i10 zwischen Benzin- und dem günstigeren Gasantrieb.

Hyundai hat bei der Abstimmung des Fahrwerks dazugelernt: Es ist straff, aber ausreichend komfortabel. Nur an der Hinterachse wirkt der i10 leicht unterdämpft, fühlt sich beladen schaukelig an. Das Design des ausschließlich als Fünftürer erhältlichen Hyundai ist gelungen, die Qualität wirkt ansprechend: Zwar ist das Cockpit in Hartplastik gehalten, die guten Materialien lassen ihn dennoch hochwertig und durchaus erwachsen aussehen. Mit etwas Farbe haben die Koreaner ihren Stadtfloh aufgebrezelt.

Citroën C1 gegen Hyundai i10

Viel Hartplastik im Cockpit, aber die Qualität stimmt – genau wie die Bedienbarkeit.

An den den Fahreigenschaften des i10 ändert sich nichts: Der Dreizylinder klingt typisch kernig, überrascht aber besonders im niedrigen Drehzahlbereich mit einer zurückhaltenden Geräuschkulisse. Viel Dampf entwickeln die 69 Benzin-PS beziehungsweise 67 PS im Gasbetrieb natürlich nicht, das Motörchen schreit förmlich nach hohen Drehzahlen, um in Schwung zu kommen. Fürs lockere Mitschwimmen in der Stadt, dem Haupteinsatzort des Kleinen, reicht es aber locker. Für die 12.920 Euro der LPG-Variante bringt der i10 alle wichtigen Features von Radio über Klimaanlage bis zum Sicherheitspaket mit. Aber: Bis der Käufer den Mehrpreis von 1100 Euro für den Gasbetrieb raushat, muss er rund 49.000 Kilometer fahren. Eine Menge Holz für einen Kleinwagen, der überwiegend auf der Kurzstrecke eingesetzt wird.

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Autogas

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