Vorstellung Hyundai i20

Hyundai i20: Vorstellung

— 05.11.2014

Der Koreaner im Polo-Format

Der Hyundai i20 sieht gut aus, hat moderne Technik und ist preiswert – dieser Koreaner könnte sogar dem VW Polo gefährlich werden.

VW beweist es mit dem Polo ja schon lange – die Zeiten dünnwandiger Blechschachteln ohne Chic und Charme sind selbst in der Kleinwagenliga passé. Gehobene Ausstattung und ordentliche Verarbeitung fahren auch hier im Trend. In exakt diese Kerbe schlägt Hyundai, hebt den neuen Kleinwagen i20 damit auf das Erwachsenen-Podest.

Ausstattung und Bedienbarkeit reichen an den Polo heran

Was der Klassenprimus kann, kann Hyundai auch: Der i20-Arbeitsplatz liegt durchaus auf Polo-Neveau.

Das fällt auch sofort ins Auge: Sauber proportioniert, an entscheidenden Stellen maßvoll mit dicken Chrom-Türgriffen, feinen Spangen um den Kühlergrill und edler Blende an der C-Säule geschmückt. Selbstverständlich gucken wir bei diesem ersten Fototermin nicht nur oberflächlich hin – wir nehmen sogar gleich Maß. Angelehnt an unseren Easy-Index können wir so eine erste Einordnung im Konkurrenzumfeld vornehmen. Platzangebot, Einstiegsbreiten, Kofferraumhöhe – die Maße rund um Tür- und Heckklappenausschnitte geben Aufschluss über die Funktionalität eines Autos im Alltag. In Kürze: Der i20 liegt im Platzangebot etwas oberhalb eines Opel Corsa, in der Ausstattung und bei der Bedienbarkeit fast auf Niveau des Klassenbesten VW Polo. So ist zum Beispiel ein Spurhalteassistent erhältlich, für Luxus sorgt unter anderem eine Lenkradheizung. Auch in puncto Anmutung zieht der i20 mit den Top-Marken mit.
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Die Preisliste des i20 dürfte unter 11.000 Euro beginnen

Kampfansage an der Kasse: Der Einstieg in den i20 gelingt bei unter 11.000 Euro – das ist günstig.

Feine Rahmen um die Drehregler schmücken das Cockpit. Der ordentlich zusammengesetzte, mit dezenter Oberflächennarbung versehene und zweifarbige Armaturenträger vermittelt Solidität, stramme Sitze geben guten Halt. Eine Sitzprobe im Fond zeigt, dass auch Erwachsene eine längere Strecke durchhalten würden, die Auflagen sind bequem genug, und Platz vor den Knien steht ebenfalls ausreichend zur Verfügung. Ist allerdings das optionale Panoramadach an Bord, so wird es über dem Kopf knapp – der Einbaurahmen raubt hier wertvolle Zentimeter. Was unter der Haube arbeitet, verrät Hyundai noch nicht. Nur so viel: Neben den kleinen Benzinern kommt auch wieder ein Dreizylinder-Diesel in Verbindung mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz. Der verspricht einen Verbrauch von knapp über drei Litern. Die Preise sollen sich "am Vorgänger orientieren", dürften also unter 11.000 Euro beginnen. Polo, das wird eng.

Autor: Jan Horn

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