Hyundai i30 CW

Hyundai i30 CW

— 07.09.2007

Mehr Lifestyle als Laster

Wenige Monate nach der Limousine bekommt die i30-Familie von Hyundai Zuwachs. Der Kombi CW setzt auf schicke Optik und weniger auf Stauraum. Eine Augenweide ist die Coupé-Studie Veloster. Ob sie kommt, ist fraglich.

Schicke Schale – kleiner Kern. Der Golf-Konkurrent Hyundai i30 rollt Anfang 2008 auch als Kombi zu den Händlern. Vorher feiert der CW genannte Koreaner der IAA Premiere. Dabei setzt Hyundai mehr auf eine schicke Optik als auf einen riesigen Laderaum. Zwischen 415 und 1395 Liter Gepäck fasst die Öffnung hinter der abgeflachten Heckklappe mit hoch angesetzten Rückleuchten. Zum Vergleich: Ein Golf Variant schluckt 155 Liter mehr. Insgesamt kommt der i30 CW auf 4,48 Meter Länge und überragt die Limousine damit um 23 Zentimeter. Der Radstand wurde um fünf Zentimeter auf 2,70 Meter gestreckt. Einziger Unterscheide zum Vorderwagen des Fünftürers: Die Blinker sitzen beim Kombi in den Seitenspiegeln. In Sachen Transport hat Hyundai auf praktische Details gesetzt: Eine Dachreling ist Serie, die Rückbank klappt zweigeteilt mit einem Handgriff zu einer ebenen Fläche. Plattform und Technik teilt sich der CW mit dem Konzernbruder Kia cee'd Sporty Wagon. Motorenseitig stehen je zwei Benziner und zwei Diesel zur Verfügung, die zwischen 116 und 143 PS leisten. Preise nennt Hyundai noch nicht. Der Golf Variant ist ab 17.600 Euro zu haben – die Koreaner werden ihren Kombi bewusst darunter preisen.

Fahrmaschine mit rund 200 PS: Veloster

Das Hyundai auch ganz anders kann, beweist die Coupé-Studie HND 3 Veloster. Kein Brot- und Butter-Auto, sondern ein Sportler, der Appetit auf mehr macht. Als reine Fahrspaß-Maschine konzipiert, macht der der 4,10 Meter lange, 1,79 Meter breite und 1,45 Meter hohe Dreitürer richtig auf dicke Hose. Die Herkunftsbezeichnung HND 3 (Hyundai Namyang Design) wird ergänzt durch den Namen Veloster, der sich aus den Begriffen velocity für Geschwindigkeit und Roadster zusammensetzt. Das 2+2-sitzige Coupé mit lang gezogenem Panoramaglasdach wird von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit rund 200 PS befeuert, der an eine sportlich abgestufte Sechsstufenautomatik gekoppelt ist. Kurze Karosserieüberhänge, der lange Radstand von 2,60 Meter und die großen 20 Zoll-Räder zeigen, wie ein künftiges Coupé der Koreaner zur Sache gehen könnte. Dazu spendiert Hyundai scharf geschnittene Scheinwerfer, ein mittig platziertes Endrohr hinten und eine mutig gewölbte Motorhaube. Innen sind die vier Schalensitze mittig durch eine durchlaufende Mittelkonsole getrennt, die Oberflächen glänzen in Klarlackoptik.

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